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zu stark, man trifft den Graben noch 18 Fufs tief und die Erdaufwürfe— nach dem Rhein zu— 7 Fufs hoch. Auch machen sie niemals eine Scheidezwischen Gemeinden aus; solche Gemarkungs-Scheidungen würden auch nichtmit steinernen Thürmen versehen worden sein.
In der Neuwieder Gegend zeichnen sich nun von diesen alten Kriegsar-beiten folgende aus, welchen der Justizrath Helfrich nachspürte und die auchich auf das genaueste untersucht habe; nämlich:
1) Der Pfahlgraben auf der Alt eck, il Stunden vom Rhein, verliertsich links der Landstrafse nach Oberbiber an der sogenannten alten Burgstrafse,wo sie bald die Höhe erreicht hat, nachdem er 802 Schritte in geraderLinie fortgelaufen ist. Hat man von der Alteck 636 Schritte zurück gelegt,so steht 24 Schritte von dem Graben, auf der Rheinseite, ein runder Thurmvon 120 Fufs Umfang. Rechts der Alteck durchschneidet er, wie schon obenbemerkt worden, auf der Höhe den neuen Weg, lauft hinter Romersdorf, woer seine Hauptstärke gehabt, — die alte Burg genannt *) — und verliert sicham Bergabhange bei Saym
2) Im Gumschlag, diefseits Grenzhaufen, eine Stunde vom Rhein, hinterVallendar im Walde sieht man den Graben, so auch
3} hinter Hammerstein, eine Stunde vom Rhein, diefseits Rockenfeld beider Kreuzheck am Felde und im Schlage, — der Name eines Waldes. DiesesStück Graben neigt sich über den Forsthof nach dem Rheine.
4) Erdaufwurf und Graben findet man auf der andern Seite des Gebirgeshinter Rockenfeld westlich, von Hammerstein in nördlicher Richtung, über denBrohlbach, in den Rheinbrohler Hecken auf der Höhe, eine Stunde vom Rhein,nach dem er hinzieht.
*) Der KunigL Archivar Herr Günther in Coblenz irrt, wenn er in seinem trefflichenWerke Codex Diplomaticus Rheno - Mosellanus, I 4 Theil S, 232 annimmt, dafs diesesogenannte alte Burg Ueberbleibsel einer Ritteiburg sei, welches aus der vorhin bemerk-ten Gonstruction dieses mörtellosen Mauerwerks klar wird.