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Caesar daselbst, vom Jahre 1759 — der * m fürstlichen Archiv handschrift-lich aufbewahrt wird. Derselbe sagt: „Die Ueberbleibsel von den Fundamen-ten und Kellern zeigen eine schlechte Bauart. In den Wänden findet manstatt des Speifses, Lehm, und wo man noch etwas Kalk verspürt, ist er so spar-sam angewandt, dafs die Steine nicht einmal daran kleben bleiben; auch sinddie Steine von verschiedener Art. Bruchsteine, Wacken und Tuffsteine lie-gen durch einander. Der Ort scheint die Gestalt einer Stadt gehabt zuhaben und war mit Mauern und Thiirmen befestiget. Man hat in diesenRuinen römische Münzen, Götzenbilder und Begrabnifse gefunden." Fernerglaubt der Pastor Caesar: dafs diese Stadt schon unter August bestanden,weil man im alten Pfarrhauskeller ein Stück dieses römischen Mauerwerksausgebrochen und eine Jseltene Münze von August gefunden habe, „welchemit Vorbedacht unter das Fundament ist gelegt worden."
Von den im Jahr 1800 durch Hoffmann in Heddesdorf aufgedecktenGebäuden findet sich unter defsen nachgelafsenen Papieren weder Grundrifsnoch Zeichnung, sondern nur manche unvollständige Notiz im Allgemeinenund wenig befriedigend. Das Wesentliche davon ist, dafs er (Hoffmann)genau in Heddesdorf nachgeforscht, was die alten Leute von der unterirdischenStadt wufsten, nämlich, dafs man nicht allein Gebäude, sondern auch durch-kreuzende gepflasterte Gafsen, beim Graben einer Wasser Röhrenleitung, ent-deckt habe; wobei man in einer Tiefe von 10 Fufs auf Fundamente, verbrannteGefä'fs - Scherben, Ziegel und römische Münzen gekommen sei, und ein Bauerhabe einst zwölf grofse Karren voll viereckigt behauener Tuffsteine aus seinemAcker zu Tage gefördert. Ein sehr festes Steinpflaster, welches man ausge-brochen, habe seine Richtung nach Romersdorf gehabt und sei dem Anscheinnach in Trafs gelegt gewesen.
zu Cöln und besitzt Jetzt noch eine voll und schon tönende Glocke mit einer Inschrift,welche Wallraf in Cöln erklärte, und woraus hervorgeht, dafs sie 1057 gegofsen und vonGangolf Gadi der h. Maria geweiht worden ist*