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Die Hauptlinien für den Personen-Verkehr haben ohne Aus-nahme in diesen Central - Bahnhof einzumünden, bei denen HerStellung nicht nur in vollem Maasse auf die regelmässige Zunahmedes Verkehrs und der Bevölkerung, sondern auch auf Falle einerausserordentlich grossen und plötzlich eintretenden Verkehrs-Steigerung, wie i. B. auf Truppentransporte Rücksicht zu nehmen ist.Für schnelle Massenbewegung von Truppen ist diese Anlage einunumgängliches Bedürfniss, wie ich solches später noch nachweisenwerde. Auch ist bei der Anlage dafür Sorge zu tragen, dassCollisionen und Unfälle anderer Art soweit wie möglich vermieden
worden.
Die Verstaatlichung der Bahnen und die daraus folgendeVereinfachung des Betriebs und der Verwaltung lasst glück-licherweise ein solches Project in practhmher und finanzieller BeEichung durchführbar erscheinen, das unter Privatbahnen, bei demConflict der l'i'ivatiuteressen, äusserst schwierig auszuführen gewesenwäre, in mancher Beziehung sich sogar als nicht durchführbar
erwiesen hätte. Zum Glück für den Staat und für Düsseldorfwurde schon früher erkannt, dass im Laufe der Zeit sich das He
dürfniss eines Centralbahnhofs «erde geltend machen. Naoh demKrieg mit Frankreich wurden der Rheinischen und der Cöln-Mindener
Halm geeignete Konzessionen gemacht, und der gTÖSSte Theil des
für einen solchen Zweck nöthigen Grunds und Hodens zwischendem Wehrhaha und Derendorf zu massigen Preisen angekauft oderdurch Expropriation erworben. Auf diesem Terrain steht dergegenwärtige provisorische Bahnhof der Rheinischen Hahn, und esbefindet sieh auch, seit Eröffnung der Düsseldorfer Kunst- undGewerbe Ausstellung, eine Saltstelle der Köln iMindener Personen-züge daselbst. Nach meiner langjährigen Kenntniss der Bedürf-nisse des Districts, der Lokalyerhältnisse und der technischen Seite
der Präge, hin ich der Ansicht, dass keine bessere Wahl für
einen Centralbahnhof getroffen werden könnte, sowohl mit Rücksichtauf den Eisenbahnverkehr selbst, als auch auf die künftig»! zweck-mässige Verbindung mit der Schifffahrt, wie auch auf etwa weiter
hervortretende Bedürfnisse der Stadt. Ich empfehle desßhalb zu
diesem Zweck das mit A. H. bezeichnete Terrain auf der KarteNr. 2, zwischen der neuen P'eberführung auf der GrafenbergerStrasse am Wehrhahn ulid der neuen l loherführung an der Buscher
Mühle, welches hinreichend gross für den ausgedehntesten Bahnhof
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