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In der Thal eursiren in Düsseldorf beim gewöhnlichen Bo-tliebe, hu ein und ausfahrenden Zügen, auf den Bahnhöfen:der Bergisch-Märkischen Halm:
74 Passagierzüge,42 Güterzüge.der Cöln-Mindener Bahn:
88 PassagierzUge,12 Güterzüge.der Rheinischen Halm:
85 PassagierzUge,L2 Gttterzü)Hierzu kommen noch 20 Güterzuge, welche auf den Vorbin-dungs-Bahnen der Cöln Mindener und der Rheinischen Halm befördertworden, ohne die Bahnhöfe zu berühren.
Nach obiger Aufstellung passiren also durch Düsseldorf taglich
117 Personenzuge,86 Güterzuge.Zusammen 283 Züge.Die Verstaatlichung der Eisenbahnen, welche kürzlich statt-gefunden hat, die geplante Correction des Rheins, das Aufblühender Industrie unter der neuen Zollpolitik, und ilie Zunahme derBevölkerung machen es zu einer anumgänglichen Notwendigkeit,ohne Verzug den Bauplan für die Zukunft Düsseldorfs festzu-stellen, damit die. einer planmässigen Entwicklung der Stadt undihres Eisenbahnwesens beinahe taglich neu erwachsenden Hinder-nisse beseitigt werden, und dieselbe die Bedeutung erreicht, aufwelche sie durch ihre geographische Lage in so hervorragenderWeise hingewiesen ist.
Die Behörden der Stadt und die Königl. Regierung gestatte ichmir daran zu erinnern, dasa ein BolcherPlan sii-h nicht auf den gegentvärtigen Stand des Verkehrs und der Bevölkerung beschränkendarf, sondern vielmehr die zukünftige Entwicklung Düsseldorfs invollem Maasse berücksichtigen muss. unter richtiger Vorraussichtund Würdigung der künftigen Bedürfnisse der Stadt muss bei jederneuen Anlage, gleichviel zu welchem Zweck dieselbe auch bestimmt..ein mag, darauf gesehen werden, dass sie einen Theil, und zwareinen entsprechenden Theil des neuen Bauplans bilden würde.
Vor 25 Jahren hatte Düsseldorf eine Bevölkerung von30,000 Einwohnern, während ob jetzt 91,000 Einwohner zählt. Zu