Oesterreich.
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lehrcr hingegen sind weltliche. Eben so nehmen an den übrigen 4 Gymnasien einzelneGeistliche auch andere Lehrerstellen ein, als jene der Katecheten, und hierdurch gliedertsich die Gesammtzahl von 72 Lehrern in nachstehender Art:
geistlich
weltlich
Direktoren.
. . 4
2
ordentliche Lehrer . . .
, . . 14
24
Supplenten.
, . . 4
14
Nebenlehrer . , . . .
, . . —
10
Die 1116 Schüler, — welche mit der größten Zahl aus Agram (362) entfallen,während die Leiden geistlichen Anstalten unter je 100 Schüler zählen — theilen sich st in999 Katholiken des lateinischen Ritus20 „ „ griechischen „
60 orientalische Griechen,
1 Evangelischen augsbnrger Konfession,
36 Israeliten.
Bei den Maturitätsprüfungen wurden im I. 1863 51 Candidaten adprobirt.
Die Realschule in Agram besitzt 12 Lehrindividuen, von welchen der Director,1 ordentlicher Lehrer und 1 Supplent dem geistlichen, die übrigen 9 ordentlichen Lehrerdem weltlichen Stande angehören, und wird von 119 Schülern besucht, von welchen9 der deutschen, 2 der magyarischen, 1 der czechischen und 1 der italiänischen Natio-nalität angehören, die übrigen 106 Kroaten sind. Bezüglich der Religion scheiden siesich in 98 Katholiken des lateinischen Ritus, 1 Kathol. des griechischen Ritus, 9 orien-talische Griechen, 1 Evangel. augsb. Consession, 10 Israeliten.
Auch die Volksschulen blieben im wesentlichen auf der Stufe, welche sie imI. 1860 erreicht hatten. Nach einer möglichst sicher gestellten Angabe besaß Kroatienund Slavonien im I. 1863: 23 Hauptschulen, 502 Trivialschulen, st An 220 SchulenWurde zugleich Wiederhvlungsnnterricht ertheilt. Nach der Unterrichtssprache theiltensich die Schulen in 378 kroatische, 7 deutsche und 140 gemischte; nach der Religionzerfielen sie in 394 lateinisch-katholische, 4 griechisch-katholische, 115 griechisch-orienta-lische, 5 evangelische, 7 israelitische. Die Zahl der schulfähigen Kinder wird in demoben bezogenen Ansstellungsbericht mit 49,877 Knaben und 31,996 Mädchen, jene derschulbesuchenden mit 22,627 Knaben und 13,763 Mädchen angegeben, Wozu noch 5117männliche und 3272 weibliche Besucher der Wiederholungsschule kommen. st
Am mindesten löste sich Siebenbürgen von dein Zusammenhänge mit den west-lichen Provinzen.
Die Lehrkräfte des Hermannstädter Staatsgymnasiums blieben in ungestörterWirksamkeit, und die Modisicationen des Gymnasiallehrplans hielten sich in engerenGrenzen. Die Commission der Direktoren und Lehrer A. C., welche im Sommer1861 zu Hermannstadt zusammentrat und die früher schon von einer Conferenz inSchäßburg gestellten Anträge berieth, sprach sich sogar dahin aus, daß sie „an den Grund-sätzen des Organisationsentwurfs alsaneinergroßenErrungenschaft festhaltc."st
st Die Nachweisimg nach Nationalitäten fehlt eben für das Agramer Gymnasium.
st Fast durchweg für beide Geschlechter gemeinschaftlich.
st Werden diese Ziffern mit jenen, welche im Borausgebenden mitgetheilt wurden, in Ver-gleichung gebracht, so ergeben sich auffallende Unterschiede. Der Schulbesuch stellt sich um 14,775Köpfe stärker heraus, und würde die Ziffer von 45 "/» der Schulpflichtigen ergeben; die Zahl dieserletzteren aber, welche im I. 1858 schon (nach dem gegenwärtigen Gebietsumfange) 53,800 Knabenund 53,144 Mädchen betrug, wäre erheblich zurnckgegangen, wobei noch die allen Crhcbungenwidersprechende Differenz in den Ziffern beider Geschlechter hinzukäme. Diese Unterschiede sindso augenfällig, daß die obigen Ziffern bezüglich der Volksschulen nur mit Vorsicht zu benützen sind.
st Leiter der Commission war der Schäßburger Gymnasialdirector G. O. Deutsch, gegen-wärtig Pfarrer in Ngnethlen, Regalist des siebeubürgischen Landtags und Reichsrathsabgeordneter,