Oesterreich.
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Die neu ernannten Bolksschulinspectoren trugen nicht wenig dazu bei, die Reor-ganisirung des öffentlichen Unterrichts zu fördern; die vielseitige Thätigkeit, welcheM. Becker in Oesterreich unter der Ens, A. Stifter in Oesterreich ob der Ens,I. Kurz in Salzburg, I. Hermann, S. Rudmasch und F. Mozhnik inSteiermark, Kärnten und Kram, B. Laukotzky im Küstenlande (später in Dalmatien),
I. della Bona in Tirol, I. Maresch in Böhmen, A. Wilhelm und V. Prausekin Mähren und Schlesien, A. Macher in Galizien, G. Bozdiech in der Bukowinau. a. entfalteten, leistete den Bestrebungen des Ministeriums wesentlichen Vorschub.')
Mit dieser Unterstützung trat theils eine Reihe allgemeiner Verordnungen, theilsdie Reorganisirung einzelner Kategorien der Volksschulen in das Leben. ')
In der ersteren Beziehung ist hervorzuheben:
a) die Herstellung sicherer Normen für die Einschulung;-^)
b) die Feststellung der Grundsätze für Einrichtung von Nothschulen, ^) für dieZulässigkeit von Bequemlichkeitsschulen"), für Excurrendostatiouen°) und Expo-situren; ')
o) die principielle Abschaffung des halbtägigen Unterrichts, welcher häufigmehr aus Bequemlichkeitsrücksichten, als aus zwingender Nothwendigkeit bei-behalten worden war; ^)
ck) die Sicherstellung der Bezüge aller Lehriudividuen ^) und insbesondere dieBesserung des Verhältnisses der Gehülfen;'")e) die Regelung des Eintritts und Austritts der Schüler; ")k) die Bestimmungen über das Schulgeld und seine Einhebung;'^)
') Bei dem Ministerium selbst fuugirte als Referent für die Volksschulen bis Zum I. 1857der hochverdiente Sectionsrath A. Krombholz (Schüler Bolzanos, als Dechant und Schul-districtsaufseher in Böhmisch-Leipa höchst erfolgreich thätig gewesen, für die Volksschule begeistert),an dessen Stelle späterhin der jugendlich rüstige Ministerialsecretär'A. Hermann trat, welchersich schon im 30. Lebensjahre hervorragende Verdienste um die Regülirung der Volksschulen seinesHeimatlands Schlesien erworben hatte.
2) Die große Zahl der Ministerialerlasse namentlich ans den Jahren 1851 — 1856 verliert ihrBefremdendes, wenn man erwägt, wie oft die ganz gleichen Verfügungen oder geringe Modifica-tionen derselben für die einzelnen Kronländer abgesondert erlassen wurden.
st 9. Juli, 21 . Ang., 15. Nov. und 22. Dec. 1851, 2. März und 6. Sept. 1852, 2. und
28. Sept. 1853, 19. n. 21. Jan., 21. März, 4. Mai, 12 . O»t. 1854, II. Sept. 1855, 5. Ang.
U. 21. Oct. 1858, 9. Mai, 9. Juli,'6. Oct. N. 22. Nov. 1859.
st 10. Dec. 1851, 13. Sept. 1855, 27. Dec. 1856, 6. Mai 1857.
6) 23. Febr. 1852, 13. Nov. 1854, 12. Febr. 1855, 13. Febr. u. 5. Ang. 1858.
st 13. Nov. 1854, 23. Juli 1856.st 3. Nov. 1856, 13. Febr. 1858.
st 30. Sept. u. 26. Nov. 1851, 12. Febr. 1855, 12 . Juli 1856.
st 2. Dec. 1850, 29. April, 9. Juli, 15. u. 18 . Nov., 4., 15. u. 17. Dec. 1851,
31. Jan., 22. Apr., 23. Mai, 30. Sept. 1852, 15. Febr., 29. Apr., 16. Juni, II. n. 12 .
Oct. 1853, 8.'Apr., 24. Juni n. 13. Nov. 1854, 18. Jan. n. 7. Juli 1855, 11. Jan., 31.März. 5. Mai, 30. Juli, 20. u. 22. Ang., 3. Nov. 1856, 10. Apr. u. 2. Juli 1857, 9. Febr.Mw 21 . Oct. 1858, 16. Jan., 9. n. 17. Mai 1859.
'st 23. Nov. 1850, 23. März, 21. Mai, 30. Juli, 14. Sept., 5. u. 29.Oct. 1851, 2. März
II. 25. Nov. 1852, 21. Febr. 1853, 7. Dec. 1855, 4. u. 12 . März, 23. Juli n. 3. Nov. 1856,
27. Febr. u. 2. Juli 1857 — wozu noch die Normalvorschriften vom 26. Jan. 1855, 5. u. 6.Juni 1856 über die Schnlfassionen mit den Erläuterungen vom 2. Nov. 1855, 6. Ang. u. 20.Sept. 1856 kamen.
'st 1. u. 26. Juli, 30. Sept., 19. Oct., 15. Nov. 1851, 13. Febr. u. 6. Juli 1853,11. Dec. 1856.
'st 28. März, 19. Oct., 22. Dec. 1851, 28. Febr., 13. Oct , 31.'Dec. 1852, 7 . Juni 1853,8. Apr., 26. Oct. n. 13. Nov. 1854, 30. Juli 1855, 14. Apr., 5. Mai ü. 5. Juni 1856,L. Juli n. 23. Sept. 1857, 11. Mai u. 21 . Oct. 1858, 9. u. 17. Mai 1859.