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Oesterreich.
pädagogischen Kurses zur Bildung weiblicher Lehrindividnen in Wien (7. Nov. 1840),die Ansdehnung der Concursausschreibungen auf alle erledigten Lehrerstellcn (26. Aug.1836), die Maßnahmen zur Sicherstellung des Unterrichts für Kinder von Fabrik-arbeitern (1. Oct. 1842), die mehrmals wiederkehrende Urgirung des Wiederholungs-unterrichts, die Zulassung von Schulbüchern in den Landessprachen (4. Apr. 1838)u. m. a. waren gewiß sehr geeignet, eine vortheilhafte Entwicklung zu fördern.
Um das in dieser Art zum Abschlüsse gelangte Volksschulwesen der deutsch-slavisch-italiänischen Länder nach seinen Ergebnissen einigermaßen würdigen zu können,mögen einige statistische Daten dienen.
Im I. 1808 zählte
S°up.-
Trivial-
Mädchen-
Schul-
besuchende
Schulen.
'Kinder.
Oesterreich umer der Ens.
Oesterreich ob der Ens (nach der durch den Wiener
13
1,048
3
102,197
Frieden im I. 1809 festgestellten Begrenzung) . .
3
331
2
38,547
Steiermark mit Unter-Kärnten.
9
431
6
34,021
Böhmen.
31
2,359
37
251,491
Mähren und Schlesien.-
14
1,661
10
148,442
Für Galizien und Bukowina sind die Tabellen jenes Jahres so mangelhaft, daß siekeiner Zusammenstellung fähig erscheinen.
So sparsam diese Daten sind, zeigen sie doch, wie viel in den nächsten Decenniengeschehen mußte, um die Ziffern zu erreichen, welche die weiter folgende Tabelle aus-weist. Hierbei darf überdies nicht vergessen werden, daß noch im I. 1808 Oesterreichunter der Ens 83, Steiermark und Kärnten 3769, Böhmen 1144, Mähren undSchlesien 209 uneingeschulte Ortschaften zählte, daß in Böhmen und Steiermark erst2 / 4 , in Mähren und im Lande ob der Ens chs und nur in Oesterreich unter der Ens°/io der schulpflichtigen Kinder wirklich die Schule besuchten.
Mit dem 1.1828 beginnt die amtliche Statistik Oesterreichs, und die Gegenüber-stellung der wichtigsten Daten für die Jahre 1828, 1838 und 1847 beruht somit ausvollkommen gleichförmigen Erhebungen.
An Schulen besaß:
Haupt-Schulen
Trivial-Schulen
Mädchen-Schulen
im Sadrc
1828
1838
1847
1828
1838
1847
1828
1838
1847
Oesterreich unter d. EnsOesterreich ob der Ens
22
22
18')
1041
1046
1098')
34
33
20')
und Salzburg . . .
7
.8
8
605
610
616
7
8
8
Steiermark ....
7
8
9
611
605
627
1
11
11
Kärnten und Krain . .
9
9
10
336
347
380
9
9
8
Küstenland ....
11
15
13
78
76
185
16
20
44
Tirol und Vorarlberg
12
15
15
1339
1378
1421
156
225
349
Böhmen.
43
45
50
3121
3383
3465
37
42
46
Mähren und Schlesien
25
25
27
1829
1840
1888
22
21 .
25
Galizien und Bukowina
31
38
43
1616
1808
2195
23
29
42
Dalmatien ....
7
7
7
16
40
182
4
6
35
Lombardei und VenedigMilitärgrenze (mit Ein-
63
88
109
3702
3622
3615
954
1468
1930
schlnß der siebenbürg.)
24
24
24
454
1059
1131
17
30
40
) Die dreiclassigen Wiener Trivialschnlen und gesonderten Mädchenschulen, welche häufig denNamen „Hauptschulen" führten, sind für 1847 nicht als solche gezählt.