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Neander.
prasoipnorum ckootrinao oaxitum oontinsnt." Lüneburg aber kommt besser weg, dennda ist von den vortrefflichen Tubulus Ksnsulogioas des M. Hieronymus Henning zuberichten. Bei Venedig werden die verdienstlichen Arbeiten der hebräischen DruckereiBömbergs erwähnt »nd bei Nordhausen wird die liebevolle Erinnerung an den MedicinerJoh. Thalius, den Lieblingsschüler N's., Veranlassung, ein großes Verzeichnis derverdienten Männer zu geben, welche im theologischen, juristischen, medicinischen undnamentlich im pädagogischen Fache aus der Schule zu Ilfeld hervorgegangen sind. Aufsolche Weise gewinnt zwar N.'s Compendium eine von einem modernen Lehrbuche derGeographie sehr abweichende Gestalt; aber es zieht im höchsten Grade an durch dieNaivetät und concrete Lebendigkeit, womit der Verfasser seine persönlichen Interessenund Erlebnisse zur Sprache bringt, und mir ist kein Buch bekannt, durch welches manüber die Tendenz und Gesammtanschauung der protestantischen Schulmänner jener Zeitso unmittelbar und angenehm belehrt würde.
Ausdrücklicher, als der Realien, wird neben den bevorzugten elassischen Sprachender Religion gedacht; denn auch N. theilt die Grundausicht seiner gleichzeitigen prote-stantischen Fachgenossen, es sey „alles daran gelegen, das man Orummutioum,lutiuuin liuAuurn und Uistutsm auffs aller vleissigste studire." In derThat sollte denn auch die Frömmigkeit gerade so wie die lateinische Grammatik gelerntwerden. Nachdem N. das Bedürfnis nach Schulbüchern, wie er sie zur Verbesserung undFörderung des Unterrichts im Lateinischen selbst verfaßt hatte, begründet hat, fährt erfort: „Und weil xistas für allen Dingen in Schulen vleißig muß getrieben werden,welcher denn die Schulen, alle Artss, Bücher, Stende und Regiment, so aufs Erdensein, famuliren, aucilliren und dienen, oder des Teufels alle zugleich sein müssen, alswere von nöthen, das man neben dem güldenen Kleinot Lutheri, dem kleinen Catechismo,so die Kinder fertig auswendig lernen, ein öiblickion, das ist eine kleine Bibel hätte,darinnen alle fürneme Sprüche der heiligen Schrift, Don allen Oupitilum Oootrinustlkristiunus, cks vitu piu, clsosnts st 8unotis moribus, alles nach Ordnung der Bücherund der Ouxitum von Anfang der Bibel biß zum Ende Lateinisch und Deutsch gesetztund mit kurzen LlarZinalibus erkleret würden." Auch ein solches Buch hat denn N.1580 zu Eislebcn drucken lassen unter dem Titel: H-w-rykrwr,, s. Tbsolngia soripturaesunotus, sentontias uo ckootrinus eoolsstss ost. Im Jahr 1582 wurde es lateinischund deutsch neu aufgelegt unter dem Titel: Uunurstsn, 8. Libliu latino-Asrinanioa,d. i. Kleine Lateinische Deutsche Bibel n. s. w. Daran schloß sich dann die ausLuther's Schriften excerpirte Tüsoiogiu Tbsunciri Imtbsri ost. Islsb. 1581. DieMethode nun, nach welcher der Schüler den in diesen Lehrbüchern enthaltenen Unter-richtsstoff sich aneignen soll, geht der für den stufenweisen Fortschritt des Unterrichtesim Lateinischen empfohlenen ganz parallel. Mit dem Bibelbuch zugleich wird dasPaternosterbuch absolvirt. Bei dem Lesen soll der Knabe zugleich seinen Katechismuslernen und mit dem vollendeten 9. Jahre muß er damit völlig zu Stande gekommen sein.Nun werden, vom 10. Jahre an die Sprüche des Biblidion memorirt, im 11. expcnirt,recitirt und sonst cingeübt, und auch im 12. Jahre werden diese Hebungen fortgesetzt,worauf der Knabe vom 13. Jahre an das neue Testament, vom 16. an auch das altein der Ursprache kennen lernt, letzteres jedoch mit weiser Beschränkung auf die histori-schen Bücher, besonders die Genesis. Auch der kleine Katechismus Luthers soll nungriechisch getrieben werden nach der von N. selbst angefertigten Uebersetzung, svatsciiskns
*> In der mir vorliegenden 1594 zu Wittenberg erschienenen Ausgabe ist das „llauaro-ton" auf dem Titel weggesallen und die Titel der beiden oben genannten Ausgaben sind com-binirt, so daß der Titel nun lautet: kurvu bibliu Imtiuo gsruumiou, s. TbsoloAiu soripturassuuotus, ssutsntiae uv äovtrinae voeleetss ost. llebrigeiis läßt die wesentliche llebereinstimiumigdes Titels der Ausg. von 1580 und der Beschreibung des Buches selbst mit Titel und Inhaltder Ausg. von 1594 keinen Zweifel darüber, daß es sich hier nur um verschiedene Ausgabendesselben Buches handelt. -