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Waldenburg
H. v. Heß in der Basilika zu München;ein Blatt ans dem deutschen Geschichts-werk von Karl Hermann; BarbarossasTod, nach Schnorr im Saalban zu Mün-chen; das Tischgebet,nach Defregger; Lutherexaminiert Kinder, nach Gustav König,und Bildnis Goethes, nach H. Meyer.
Waldenburg, Friedr. Aug. Ed. Al-fred von, Landschaftsmaler, geb.17.Dez.1847 zu Berlin, wurde 1866 Soldat, bliebals Offizier bis 1873 im aktiven Dienstund ward 1872 dcrGesandtschast in Mün-chen attackiert, so daß er hier seine künst-lerischen Studien beginnen konnte und1 Vr Jahre Schiller von Franz Adam undAd. Lier war. Dann ging er nach Karls-ruhe, war drei Jahre Schüler von Gude,brachte den Sommer 1878 in Schlesien,den folgenden Winter in Nizza zu undließ sich 1879 in Düsseldorf nieder. Ansden zahlreichen Früchten seiner Studien-reisen nach Oberbayern, Italien, derSchweiz, Tirol und dem südlichen Frank-reich nennen wir die prächtig kolorierten,wirkungsvollen Landschaften: Kapelle beiAmden am Wallensee (Kunsthalle inKarlsruhe), Zillerthal (Gallcrie inStraß-bnrg), Pegli bei Genna, am Chiemsee,bei Barenna am Corner See, Villa An-dreossy daselbst, Partie bei Nizza, Straßenach Villafranca und Eichen bei Aisching.
Walgcr, Heinrich August, Bildhauer,geb. 12. Mai 1829 zu Düsseldorf, lernte1846—50 beim Bildhauer K. Stephan inKöln, dann ein Jahr in Leipzig, war1851—60 Schüler von Alb. Wolfs in Ber-lin, arbeitete von da an selbständig, wurde1873 Lehrer am Kunstgewerbemuseum inBerlin und machte 1873 und 1876 Stu-dienreisen nach den HauptkunsistädtcnDeutschlands. Sein erstes Werk, das ihnvorteilhaft bekannt machte, ist das Krie-gerdenkmal in Krefeld (Germania), so-dann: die Denkmäler des KomponistenKarl Wilhelm in Krefeld (Bronze) undin Schmalkalden (1876), das Grabdenk-mal Waldecks in Berlin (Marmor) unddie kolossalen Sandsteingruppen der Postund der Telegraphie für das dortige Ge-neralpostamtsgebäude.
Mailänder, IosefWilhelm, schwed.Genrcmaler, geb. 15. Mai 1821 zu Stock-
- Walther.
Holm, widmete sich anfangs auf der dorti-gen Akademie dem Studium der Architek-tur, ging dann zur Historienmalerei über,kopierte mehrere Bilder in der Sammlungdes Grafen Trolle-Bonde auf dem SchloßSäftstaholm in Zeichnungen und Aqua-rellen und studierte dabei das dortige Volks-leben. 1851 ging er nach Düsseldorf, hieltsich bis 1856 in Frankreich und Italienauf, dann wiederum einigeJahre in Düssel-dorf und wurde 1867 ordentlicher Pro-fessor an der Akademie seiner Vaterstadt.Seine namentlich aus dem schwedischenVolksleben entlehnten Bilder zeigen sehrcharakteristische, manchmal etwas derbeGestalten, z. B.: Hochzeitstag in Öster-äckcr, Sonntagsmorgenin Silja(Dalekar-lien), das Rendezvous am Gatter, Spinn-gescllschaft in DelSbo n. a. nach dem schwe-dischen Dichter Bellman.
Waller, Frank, amcrikan. Land-schaftsmaler, geb. 1842 zu New Dork,empfing dort seinen ersten Unterricht imZeichnen, war dann einigeJahre in einemkaufmännischen Geschäft und konnte sichnur in den Mußestunden der Malerei wid-men. 1870 ging er ganz zur Kunst über,wurde Schüler von Chapman und machte1872 in Ägypten viele Studien. Unter denbesten seiner in New Jork häufig ausgestell-ten Landschaften werden genannt: dieChalifengräber bei Kairo, in der Wüste,Santa Maria del Sasso am Lago Mag-giore, Ruinen bei Kairo und andre An-sichten aus Ägypten. Er ist Präsident desVereins der Künstler in New V»rk.
Wallis, Henry, engl. Genre- undLandschaftsmaler, geboren zu London,machte sich durch mehrere historische Genre-bilder von geschickter, wirkungsvoller Kom-position und glänzendem Kolorit bekannt,z.B.: der Tod Chattertons, Cesare Borgiaund Machiavelli, Depesche von Trapczunt,das Fenster des Gefängnisses u. a. Auchseine Landschaften, zum Teil dem Oriententlehnt, werden sehr gerühmt.
Walther, 1) Johann Philipp, Ma-ler, Kupfer- und Stahlstecher, geb. 1798zu Mühlhausen bei Neumarkt in der Ober-pfalz, war Schüler von Reindel in Nürn-berg, malte anfangs Öl- und Aquarellbil-der mancherlei Art, die im ganzen geringen