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Luerlinckx - UM.
der Auferweckung den Jünglings zu Nain,der betrübte Bauer, das Blindekuhspiel u. a.
Tucrliiickx lspr.iurimksl, Joseph, belg.Bildhauer, geb. 1820 zu Mecheln, warSchüler von van Bree und von WillemGeefs und ging dann nach Rom, wo ersich weiter ansbildete. Unter seinen sehrgerühmten Arbeiten sind zu nennen: eineGruppe von Daphnis und Chloe, Giottoals Hirtenknabe zeichnend (1842), eineBüste des Papstes Gregor XVI., die ihmeine goldne Medaille mit dem Bildnisdesselben einbrachte, die Statue der Mar-garete von Österreich in Mecheln (1849)und eine Gruppe der heil. Anna mit derheil. Jungfrau für das Denkmal des Bi-schofs von Curiurn in Schalkwyk bei Ut-recht. 1856 wurde er Mitglied der Kunst-akademie in Amsterdam.
Tunica, Hermann, Historienmaler,geb. 9. Okt. 1826 zu Braunschweig, lernteanfangs bei seinem Vater, dem Porträt-maler Joh. Christian T., und war dannSchüler von Brandes (gest. 1868). Dasein Lieblingsstudium das Pferd war, soging er nach Frankreich, wo er mehrereSchlachteubilder von Horacc Vernet ko-
pierte, hielt sich in Berlin, München undandern Kunststädten ans und ließ sich 1857in seiner Vaterstadt nieder, wo er vielePorträte, Pferde- und Schlachtenbilder,namentlich aus der braunschweigischenGeschichte, malte.
Turner üpr.torrncr), William Green,amerikan. Bildhauer, geb. 1833 zu New-port (Rhode-Jsland), widmete sich in Flo-renz der Skulptur und brachte dort und inandern Städten Italiens viele Jahre zu.Unter seinen oft sehr originell aufgefaß-ten, großartig behandelten Werken werdenbesonders gerühmt: der Übergang (Motivnach Longfellow), Nacht und Morgen(Medaillons), die Tochter des Fischers, derHerold des Friedens und eine Figur derRhode nach Apostelgesch. 12, 13.
TuslsuetS lspr. tüskeits), Ramon, span.Maler aus Katalonien, der, aus der SchuleFvrtunys hervorgegangen, anfangs dasPastellporträt betrieb und sich 1864 inNom niedcrlicß, wo er sich dem ländlichenGenre in der Weise des Parisers Bretonwidmet, z. B.: Frauen am Brunnen beimAve Maria. Er ist ein guter Kolorist, imübrigen als Künstler nicht bedeutend.
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Ufer, William Oswald, Kupfer-stecher, geb. 3. April 1828 zu Stolpen inSachsen, bezog 1842 die Akademie zuDresden, war nachher in München Schü-ler von Thäter, stach 1851 eins von den15 Blättern der »Geschichte des deutschenVolks« (Periode von 1229—1415) vonHermann (Kartonmanier), bildete sichdann 1853—73 in Rom, indem er da-zwischen auch Griechenland und den übri-gen Orient besuchte. Unter seinen son-stigen zahlreichen Stichen sind die bedeu-tendsten : Maria auf dem Halbmond, nachPhilipp Veit (in der Kirche Santa Tri-nitä de' Monti); die Vertreibung Helio-dors aus dem Tempel und der Parnaß,nach Raffael; das Leben des HauptmannsCornelius, nach Schönherr, und das Para-dies, die Hölle und der Antichrist, nachLuca Signorelli. Außerdem malte er einige
Landschaften in Öl und in Aquarell. Erist seit 1876 Professor an der Akademiein Leipzig.
Ulivi, Pietro, ital. Porträt- undGenremaler, geb. 1806 zu Pistoja, maltBildnisse, die wegen ihrer korrekten Zeich-nung und ihres trefflichen Kolorits sehrgeschätzt werden. Eins seiner besten Genre-bilder: ein Vater, der seinen in den Kriegziehenden Sohn segnet, erwarb der KönigVictor Emanuel II. Für den Stich zeich-nete er den herrlichen Terrakottefries vonGiovanni della Robbia über der Säulen-halle des Ospebale del Ceppo in Pistojamit den sieben Werken der Barmherzigkeit.
Ullik, Hugo, Landschaftsmaler, geb.1838 zu Prag, war Schüler der dorti-gen Akademie unter Haushofer, sodaunDekorationS- und Theatermaler in Pil-sen, Prag und Preßburg, Lehrer an der