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Krüger -
die Fassade der Halle des Künstlervcreinsdie Sandsteinstatue der Heiligen Lukas undPetrus, sodann eine sehr naturwahre Sta-tuette des Bürgermeisters Smidt und die1864 vollendeten, seinen kräftigen Realis-mus am beste» charakterisierenden Statuenan der neuen Börse daselbst, unter denenbesonders die Figuren des Bauern unddes Bergmanns sehr gelungen sind. Dazukamen bald nachher: eine Marmorstatueder Brema in der Börse, einige dekorativeSandsteinfigurcn an mehreren Häusern,ein sehr gut aufgefafiteö Relief der Berg-predigt über dem Portal der Nembcrtikircheund mehrere Grabmonumentc. Bei derKonkurrenz für das Kriegerdenkmal inBremen erhielt er den zweiten Preis.
Krüger, 1) August Hermann, Land-schaftsmaler, geb. 6. Okt. 1834 zu Kott-bus, besuchte keine Akademie, war vielmehrPrivatschüler von Adalbert Waagen inMünchen, siedelte dann nach kurzem Auf-enthalt in Berlin nach Düsseldorf über,wurde Schüler von Alb. Flamm, machtemit Oswald Achenbach wiederholte Reisenin Italien und schloß sich diesem in derWeise an, daß seine Bilder den Achenbach-scheu oft sehr ähnlich sehen. Es sind staf-fierte Landschaften, meistens aus Süd-italicn und Sicilien, reich an südlicherFarbenpracht.
2) Wilhelm, Architekt, geb. 7. Aug.1829 in der Obcrsörsterei Hcrmersdorf,Kreis Lebus in der Mark Brandenburg,erhielt seine Ausbildung auf der Bauaka-demie zu Berlin, wurde Laudbaumcisterbei der Regierung zu Köslin, Landbauin-spcktor in Berlin und Baurat. Er machteStudienreisen in Deutschland, Frankreich,England, Dänemark und Italien, warvielfach thätig bei den Eisenbahn-und Was-serbauten sowie im landwirtschaftlichenund Schönbaufach. An Monumentalbau-ten schuf er die katholische Kirche in Kös-lin, Kirchen in der Umgebung von Berlin,landwirtschaftliche Gebäude ans den Do-mänen und Forsten des königlichen Haus-fideikommisses in Preußen. Für architek-tonische Leistungen erhielt er die goldneMedaille.
3) Wilhelm Hermann, Holzschnei-der, geb. 20. Aug. 1823 zu Leipzig, war
- Küchlcr.
1838—40 Schüler der Zeichenakademiein Leipzig und lernte das Holzschnci-den bei Flegel. Er schnitt mehrere Bildernach Ludwig Richters Zeichnungen, Mes-sungen der Antiken für Professor Aeisina,die Zcichcnschule für Rudolf Elster u. a.,kopierte auch manche Holzschnitte ältererMeister.
Kruseman van Elten, H. D., Holland.Landschaftsmaler, geb. 14. Nov. 1829 zuAlkmaar (Nordholland), ging nach voll-endeter Schulbildung nach Haarlem, woer bei einem Landschaftsmaler, NamensLicste, lernte und nach der Natur studierte.Fünf Jahre später bereiste er Deutschland,die Schweiz und Tirol, setzte seine Studienin Brüssel fort und ließ sich in Amsterdamnieder. Da er aber dort sein Fortkommennicht fand, zog er nach New Dork, wo erseine ans Holland mitgebrachtcn Skizzenbesser verwertete und viele Landschaftenmalte. 1870—73 machte er wiederumReisen in verschiedenen Landern Europasund fand in Amsterdam und Rotterdamgroße Anerkennung. Seine Landschaftenvon gediegenem Kolorit sind durchaus na-turgetreue Stimmungsbilder im bestenSinn des Worts, z. B. die noch aus Hol-land stammenden: früher Morgen in denWäldern, Sonntagsmorgcn, Rheinland-schaft, Landschaft ans Geldern, ein Wäld-chen in der Heide, Partie aus dem Harz,und die aus Amerika hcrrührenden treff-lichen Stimmungsbilder: Morgen in denWiesen, am Fluß Farmington (Connecti-cut) und Dämmerung bei Peakskill (NewÄ)ork). Er ist auch im Aquarellfach sehrgeschickt. 1871 wurde er Mitglied der Na-tionalakadcmic iu New S)ork.
Küchlcr, Albert, dein. Historien- undGcnremalcr, geb. 2. Mai 1803 zu Ko-penhagen, besuchte die dortige Akademie,war Schüler von Eckersberg, erhielt schon1822 und 1825 einige Medaillen für hi-storische Bilder, und machte zuerst 1828sein Glück mit einer jungen Obsthänd-lerin im Atelier eines Künstlers (in derGallerte zu Kopenhagen). 1829 erhielter für sein Bild: Christus heilt die Kran-ken die goldne Medaille und ein Reise-stipcndium, mit dem er 1830 nach Mün-chen und dann nach Italien ging. Dort
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