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Jvhnston
aufgefaßten und sorgfältig ausgeführtenÖl- und Aquarellbildern, z. B.: die Rui-nen von Sardes, die Akropolis von Athen,Tempel von Korinth (1861), die alteFurt über die Magra (186b), Tempelder Minerva auf Ägina, das Kolosseumin Rom (1873), die Brücke in Narni(1877) u. a.
b) Edward Killiugworth, engl.Genremalcr in Aquarell, geb. 1825 zuStratford lc Bow bei London, zeigte schonin der Kindheit ein bedeutendes Künstler-talent, das er als Autodidakt ohne irgendeinen Lehrer ausbildcte, indem er nachandern Bildern kopierteund sich besondersMeissonicr zum Vorbild nahm. Nachdemer seit 1863 einige Bilder ausgestellt hatte,wurde er 1866 Genosse und 1876 Mit-glied der Gesellschaft der Aquarellisten.i.871 zog er von London auf seinen Land-sitz in Nordcsser. Die besten seiner gutgezeichneten und mit großer Feinheit undSorgfalt ausgeführtcn Genrebilder sind:die ängstliche Mutter, die ungebetenenGäste (1876), ein Blick in den Briefbeutel,eine Gcfängnisscene aus dem »Landpredi-ger vonWakefield« und andre, in denen erseine Stärke in der Blumenmalerei zeigte,z. B.: die Blumisten und ein goldnerSchwarm (Gartenscene mit Blumen).
Johnston lspr. dschönnsst'nl, Al er ande r,schott. Maler des historischen Genres, geb.1816 zu Edinburg, bildete sich auf derAkademie in London aus, wo er 1836 mitseinen ersten Bildern auftrat. Sie sindim allgemeinen gut komponiert und ge-schickt in Kolorit und Beleuchtung, aberim Ausdruck der Gestalten ziemlich man-gelhaft, dennoch meistens durch Stich oderLithographie verbreitet. Dahin gehören:der gute Hirt (1810), Sountagsmorgen(1841), Vermählung des Covenanters undBeerdigung des Covenanters (1842), Ein-führung der Flora Macdonald beim Prin-zen Karl, Lord und Ladp Russell empfan-gen das Abendmahl im Gefängnis (1846,Nationalgallerie in London), Gottesdienstin einer schottischen Hütte, eine Scene ausdem Leben Melanchtyons(1854), Tyndallübersetzt die Bibel (1855), Verhaftung desReformers John Brown (1867), IsaakWatts und seine Mutter (1871) u. a.
— Jones.
Jolyct tspr. schölläh), Philippe, franz.Genremaler, geb. 11. Nov. 1832 zu Pierres(Saöue-et-Loire), wurde Schüler vonCogniet und brachte als solcher nebenPorträten viele recht ansprechende Genre-bilder, z.B.: der junge Prudhon kopiert imKloster Cluguy die Bilder der Abtei (1863),Mobilicuverkauf (1864), die Konskribier-ten, die Erzählungen der Großmutter(1869), die unterbrochene Lektüre (1872),die vierstündige Ruhe, die Vorbereitungenzum Mittagsmahl, der Markttag, Daph-nis und Chloe (1876) u. a.
Jonas, Karl Rudolf Hugo, Land-schaftsmaler, geb. 1822 zu Goldap (Ost-preußen), bildete sich zuerst auf der Aka-demie in Königsberg unter Behrendsen,setzte 1851 seine Studien in Münchenfort und machte von da Studienreisen indie Alpen der Schweiz und Tirols. Nach-dem er dann einige Zeit Lehrer in Dan-zig gewesen war, ließ er sich in Mün-chen nieder. Sehr ergiebig wurde für ihncme Reise, die er 1856 nach der von denMalern noch wenig besuchten Insel Cor-sica machte. Von dort sowohl wie ausden Alpengegenden und aus Ost- undWestpreußen entlehnt er die Motive sei-ner Bilder, die er in großartigem Stilund ernster, wirkungsvoller Stunmuug,mit sonniger, duftiger Ferne und schönenBaumgruppen ausführt. Dahin gehören:die Stadt Ajaccio, Hochebene am Golfvon Ajaccio, Begräbnrshügel auf Corsica,Gegend am Haff, das Cistcrcienserklo-ster Oliva bei Danzig, verlassene Sage-mühle im bayrischen Gebirge, Innthalin Südbayern, Meerenge von Bonifaciobei Corsica m a. 1860 siedelte er nach Ber-lin über.
Jones (kpr. dschonsl, 1) Alfred, amcri-kan. Kupferstecher, geb. 1819 zu Liverpool,kam schon in früher Jugend nach Ame-rika, erhielt seinen ersten Unterricht inder Zeichcnakademie in New Uork und1839 einen Preis für eine Zeichnung nachThorwaldsens Merkur. Nachdem er sichdann durch mehrere Illustrationen einenNamen gemacht hatte, widmete er sich inEuropa der Kupferstccherkunst, malt aberdaneben auch in Öl und in Aquarell. Zuseinen besten Stichen gehören: die Bilder-