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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
Entstehung
Seite
463
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Welf und Sozinüwmokvat,

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prcusiische» Staate zufliesienden Erträizc nach Abzug einer zn nllge-meinen Staatszivecken vorbehaltenen Smnine von 14 '2 AUIlionenMart den tioinmnnalverbänden überwiesen werden sollten. Die An-nahme dieses Antrags, die denn auch soeben — am 4, und 0, Mai- in beiden Häusern des Landtags erfolgt war, hatte das Zentrumals Bedingung seiner Zustimmung zu den Zollerhöhungen im Reichs-tage aufgestellt und durchgesetzt. Die Worte des Reichskanzlerslauteten:

Wenn zwischen den beiden letzten Herren Rednernin der Sanftheit des Vortrags ein erheblicher Unterschiedwar, so schien mir doch, daß in der Tendenz der Redeund in der Art der Motivierung sie sehr nahe miteinanderverwandt sind. Die Rede, die der hannoversche Herr Ab-geordnete soeben gehalten hat, hätte von jedem Sozial-demokraten hier, glaube ich, auch gehalten werden können,ohne gegen die sozialdemokratische Theorie anzustoßen, undHerr von der Decken hätte seine Argumentation durch sehrviele der Grunde, die der Herr Abgeordnete Stolle an-führte, noch unterstützen können, ohne aus der Nolle zufallen. Es mar eine gewisse Abneigung gegen Verbesse-rung der Lage der Großgrundbesitzer bei beiden. Wennauch gewiß von ganz verschiedenen Motiven ausgehend,vereinigen sie sich doch wiederum in der Besorgnis, dieRegierung, die Zentralisation zu stärken. Ja, beide Red-ner haben, glaube ich, wenn sie ihre Ideale verwirklichenwollen, das Interesse, die Regierungsgewalt zn lockern;sowohl die sozialdemokratischen Ideale als auch die Her-stellung des Königreichs Hannover, die der Herr Vorred-ner noch in diesem Augenblicke als sein und seinerWähler Streben bezeichnet«, werden sich ohne Erschütte-rung der bestehenden Zustände nicht erreichen lassen. Ichfinde es also natürlich, wenn man dieses Bestreben ein-mal vor Augen hat, wenn man sich davor fürchtet, unsre