Englischer und deutscher Sonntng.
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schleunigten dm Gang der Zeit in einer Weise, ohneZeligen, die ich hier nicht weiter charakterisieren will, undwaren froh, wenn der Montag anbrach. Wer in Englandin der Gesellschaft gelebt hat, wird wissen, was ich ineine.Wenn man dagegen hier des Sonntags auf das Feldkommt, iil die Umgegend von Berlin, wenn es nicht geradein der Nähe einer Bockbierbrauerei ist — (Heiterkeit) wenninan auf die Dörfer hinkommt, so hat man doch seineFreude an den geputzten und frohen Leuten, und danktGott, daß wir nicht unter dein Zwange des englischenSonntags leben. Ich war gerade an einem Sonntag zumerstenmal in meinem Leben — ich glaube, es war voreinigen vierzig Jahren — in England an das Land ge-treten und war so froh, eine schlechte Fahrt überstandenzu haben, daß ich unwillkürlich irgend ein Lied pfiff— nicht sehr laut —, und ein Bekannter vom Schiff, dermit mir ging, sagte mir etwas ängstlich: „Bitte, Herr,pfeifen Sie nicht!" Ich.sagte: Warum sollte ich nicht?ich bin vergnügt. — „Es ist Sonntag!" (Heiterkeit.) Daswar in Hüll, und er setzte mir mit Wohlwollen auseinander,ich liefe Gefahr, Unannehmlichkeiten zu erleben. Dashatte für mich die Folge, daß ich sofort wieder an Bordging und nach einer andern Gegend fuhr. (Heiterkeit.)Ich führe das nur an, um zu sagen, daß ich mich miteiner solchen Zwangsfeier, so lange ich lebe, nicht befreun-den würde, auch nicht glaube, daß dies Gottes Gebot ent-spricht, und daß es geeignet ist, den Menschen zu bessern.
Ich kann also aus den Aeußerungen des Herrn Vor-redners nur so viel entnehmen, daß er selbst doch aucheiner Enquete nicht zuwider ist; er setzt voraus, daß dieRegierung sie auf eigene Hand machen werde. Ich erkläre,daß die Regierung ans eigene Hand nicht das Geld dazu