Möge die Enquete qrimdlich sein!
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Versicherung geglaubt haben. Ich erinnere mich auch nicht,gesagt zu haben, daß diese Berechnung dem Anträge zumGrunde liege. Ich glaube nur die thatsächliche Wirkungdes Antrags dargestellt zu haben, vermöge deren die An-tragsteller in einein besseren Lichte vor den Arbeitern er-scheinen als der Bnndesrat, und habe gesagt, daß derBnndesrat dabei in einer Zwangslage sich befindet, ausder heraus er die Sache nicht lösen kann. Das hat derHerr Vorredner selbst zugegeben. Er nimmt an, daß derBundesrat seinerseits eine Art Enquete anstellen werde.Ob ihm dazu die Mittel ohne einen Beschluß dieses Hauseszu Gebote stehen, das will ich hier nicht entscheiden.
Der Herr Vorredner hat gesagt: der Bnndesrat wirddas nicht gleich unterschreiben, — er wird es liegen lassen,er wird sich erkundigen: wie liegt die Sache? Nun, ohneErkundigungen, die Geld kosten, werden wir auch nichtmehr darüber lernen, als wir bisher wissen, und wirdnamentlich das, was wir erfahren, nicht in dem Maßeliudiiei juris sein. Wenn wir so, wie die Enqueten inandern Ländern sind, in verschiedenen Gegenden Hundertevon Arbeitern, jeden einzelnen ohne Rücksicht auf denandern, darüber wollen vernehmen lassen, wie sie sich dieEinführung der obligatorischen Sonntagsruhe denken, somüssen wir eine Geldbewilligung haben; die habeil wirbis jetzt nicht. Also schien mir der Herr Vorredner selbstvor der Möglichkeit, daß der Bundesrat dieses, wie ichglaube, unfertige Elaborat ohne weiteres sich aneignen undunterschreibeil könnte, zurückzuschrecken.
Ich kann dem Herrn Abgeordneten außerdem nur dasZeugnis geben, daß er mit der sehr großen Beredsamkeit,die ihm seine christliche Ueberzeugnng einflößt, von neuemfür die Heiligung des Sonntags und für die Freiheit des