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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
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Konzessionen ans Zentrum bedenklich. U7

so würde ich darin eine große Verbesserung sehen, aberbedingungslos kann ich mich nicht unterwerfen und ichkann auch keine Konzessionen machen, solange ich derGegenkonzession und des Wertes davon nicht sicher bin;das äo nk äas haben Sie selbst in die Politik hineinge-bracht und daran müssen wir sesthalten. Hier verlangenSie eine Kleinigkeit, das gebe ich zu, aber Sie verlangensie ganz ohne Gegenleistung und ganz intempestiv undstürmisch. Dem können wir in der Folge nicht nachgeben.Wir fürchten uns außerdem in eine Lage zu geraten, inder wegen Verstimmung aller anderen Parteien dieUnterstützung des Zentrums uns ganz unentbehrlich seinwürde, weil die hauptsächliche Direktion, die das Zentrumin seinem politischen Verhalten zu empfangen hat, in seinemSchwerpunkt außerhalb des Deutschen Reiches liegt.(Widerspruch im Zentrum.) Ich kann es der römischenKurie nicht verargen, wenn Völker, die reu: katholisch ge-blieben sind, wie die Franzosen und Polen, ihren Herzennäher stehen als das durch den Kirchenstreit zerrüttete und ihrzmn Teil entfremdete Deutschland. Es ist auch wohl nichtunnatürlich, wenn sich in Rom die Tradition forterhältdes alten Bundes mit den Welfen unter den Hohenstaufen,wobei ich unter Welfen nicht bloß die paar Hannoveranerverstehe, die den Namen führen, sondern alles was anti-ghibellinisch, was ein Gegner der Reichseinheit aus welt-lichen Gründen und Partikularismus ist. Diese Be-ziehungen, die politischen Intimitäten zwischen Rom undden Welfen in diesen: erweiterten Sinne sind sehr alte,von der Schlacht von Legnano her — sechshundertjährige;sie haben sich voi: Zeit zu Zeit immer wieder erneuert.

Alle diese natürlichen und historisch berechtigtenReminiszenzen der Kurie würden gegei: eine Regierung