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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
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66
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ip; Die Reichstn>issession von 1884/85.

Konkordat, das nicht überschritten werden soll — ja, da-von ließe sich reden; aber vorläufig sind wir von einersolchen Möglichkeit ziemlich weit entfernt. Ich sehe auchgar nicht die Möglichkeit einer praktischen Ausführung derSache; aber es würde mir außerordentlich lieb sein, nichtfür meine persönliche Bequemlichkeit, sondern im Interessedes Landes, wenn ich einen moäus vivoncii mit demZentrum wüßte, ohne mich und den Staat ihm mit Hautund Haar zu eigen zu geben.

Die Befürchtung, daß der Kampf immer wieder er-neuert werden wird, auch nach jeder Konzession, daß dieKonzession nur ein Ausgangspunkt für neue Forderungensein würde von seiten des Zentrums, hat niemand eif-riger und bedrohlicher genährt, als der absolute Leiterdes Zentrums, der Abgeordnete Windthorst. Er hat uns,wie Sie sich erinnern werden, in Aussicht gestellt, daß esmit diesem jetzigen Kampf nicht vorbei sein werde; eswürden andre von noch viel größerer Tragweite kommen;nur die Schule wollte er beispielsweise nennen — alsotief eingreifend in unsre bürgerlichen Verhältnisse; — ichweiß nicht, was noch.

Ich fürchte nur, es würde mit diesem Streben einFriede nicht möglich sein, solange nicht alles in Deutsch-land vernichtet ist, was an das ehemalige Eorpus Lvan-golioorum erinnert. (Widerspruch im Zentrum.) Eswäre mir lieb, wenn ich mich darin täuschte, es wäre mirlieb, wenn das Maßhalten in den Ansprüchen von seitender Zentrumspartei — ich will keinen verletzenden Aus-druck gebrauchen, deshalb bleibe ich bei diesem, erlaubenSie mir, vollständig unzutreffenden — einen moänsvivenäi finden ließe, wenn ich ein Geheimnis wüßte, dasdas Zusammenleben mit der Zentrnmspartei möglich machte,