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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
Entstehung
Seite
50
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7.0

Die Michstngssessw» vvn 1884/87.

die dex Herr Abgeordnete Bamberger uns vorhin auf-gestellt hat. (Heiterkeit rechts.)

Die Rentabilität des genannten Eisenbahnprojektes,die Geschichte und die Entwickelung unseres Eisenbahn-wesens haben dem sehr patriotisch gesinnten und gewiß dasBeste des preußischen Staates wollenden damaligenpreußischen Minister Unrecht gegeben. So bin ich auchüberzeugt, daß, wenn Sie die Vorlage bewilligen, die Ge-schichte den Voraussagungen des Herrn AbgeordnetenBamberger unrecht geben werde.

Der Herr Abgeordnete hat ferner unter der Rubrik„Bemerkungen", deren Unrichtigkeit ich glaube gleich auffrischer That feststellen zu müssen, angegeben, daß dieVerwendungen, die für die Gotthardbahn gemacht wordensind, wenn ich recht verstanden habe, aus militärischenRücksichten geschehen sind. — Ich muß dabei hervorheben,daß das Organ des Herrn Abgeordneten, obgleich ich nichtzu den Schwerhörigen gehöre, mir nicht leicht verständlichist, aber ich glaubte verstanden zu haben: „militärischeRücksichten". (Zuruf: ja!)

Dem Herru Abgeordneten wird die Neutralität derSchweiz und der Gotthardterritorien unzweifelhaft im Ge-dächtnis sein, undstich halte es schon aus Rücksichten aufunsere Schweizer Nachbarn für notwendig, zu erklären,daß der Herr Abgeordnete nicht im Geheimnis der Re-gierungspolitik stich befindet, wenn er militärische Rück-sichten bei der Gotthardbahn voraussetzt. (Heiterkeit.)Wir sind fest entschlossen, die Neutralität der Schweizzu achten und auch die der Gotthardbahn, und nicht dieleiseste Spur von militärischen Rücksichten ist bei derfraglichen Subvention maßgebend gewesen, sondern manhat geglaubt, die wirtschaftliche Bedeutung der deutschen