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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
Entstehung
Seite
49
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A»s der Zeit der ersten Eiseobnhnen.

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der Thatsachen, die sich mir aufdrängten, und die denüberseeischen Schutz nicht von sich weisen ließen.

Wenn aber diese Frage der überseeischen nationalenEntwickelung nach dem Maßstabe aufgefaßt wird, wie derHerr Vorredner sie eben auffaßte, so erinnert mich daslebhaft au meine frühesten Beziehungen, die ich zu derpreußischen Politik in meinen provinziellen Verhältnissengehabt habe. Als der Bau einer Eisenbahn von Berlinnach Magdeburg projektiert wurde, — es lag damalsdas uachherige Berlin-Anhalter Projekt vor und gleich-zeitig ein Berlin-Leipziger und Berlin-Magdeburger, —da erklärte die damalige preußische Regierung, unter demEinfluß des älteren Ministers von Bodelschwingh, siehätte ganz genau den gesamten Verkehr, den Post undFracht zwischen Berlin und Magdeburg und Berlin undLeipzig bisher lieferte, festgestellt und hätte sich überzeugt,daß das Quantum von Verkehr, wie er überhaupt zwischenBerlin und den genannten Städten bestände, nicht eineeinzige Eiseilbahnlinie ernähreil könnte (Heiterkeit s rechts);sie müßte das Almosen, das von dem Herzog von Anhaltdurch den Bali der Roßlauer Brücke gewährt wordensei, dankbar annehnien und daher einen Umweg vonfünf Meilen macheil, um nicht das Unternehmen mit diesemBrückenbau zu belasten. Infolgedessen sind wir, dieälteren Herren werden das alles noch wissen, jahrelangvon Berlin nach Dresden über Wittenberg', Roßlau,Döthen, Halle, Leipzig gefahren, den dreifachen Weg, -—wir sind nach Magdeburg, der Hauptstadt meiner heimat-lichen Provinz, über Wittenberg, Roßlau, Köthen gefahren.Und doch ist die Berechnung, die der Ministers von. Bodel-schwingh damals nilstellte, ganz gewiß ebenso korrekt undvielleicht umfänglicher und genauer gewesen, als diejenige,

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