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Die ReichstaMession von 1884/86.
wenigen Minuten, die mir bleiben, nur benutzen, umeinige Voraussetzungen, die der Herr Vorredner ausge-sprochen, richtig zu stellen.
Einmal hat er mit Vergnügen konstatiert, daß inder jetzigen Vorlage ein Zusammenhang mit der Kolonial-politik nicht ausgesprochen sei. Soviel ich mich erinnere,war ein solcher Zusammenhang auch in der vorjährigenVorlage nicht ausgesprochen. Der Zusammenhang istnur hergestellt worden durch meine Erklärung in derKommission, daß ich zu einer Kolonialpolitik nicht denMut haben würde, wenn die Sonde, die mit der dama-ligen Vorlage angelegt werde, den Beweis lieferte, daßebensowenig Stimmung für überseeische Unternehmungenim Reichstag vorhanden sei, wie zur Zeit der Samoa-vorlage. Um eine überseeische Politik mit Erfolg treibenzu können, muß jede Regierung in ihrem Parlament,soweit sie von ihm abhängig ist, soweit sie eine konstitu-tionelle Regierung ist, eine in nationalem Sinne geschlosseneMajorität, eine Majorität, die nicht durch Parteien zer-rissen und beeinträchtigt ist, die nicht von der augenblick-lichen Verstimmung einzelner Parteien abhängt, hintersich haben. Ohne eine solche Reserve im Hintergründekönnen wir keine Kolonialpolitik und keine überseeischePolitik treiben. Die nationale Energie, wenn sie vonPnrteikämpfen neutralisiert wird, ist gerade in unsremVolke nicht stark genug, um der Regierung den Milt zumacheil, solche Wege zu betreteil, wie wir sie bei Samoazuerst versuchten. Ich bin durch die Niederlage der Re-gierung in der Sainoafrage lange Zeit abgehalten worden,etwas ähnliches wieder vorzubringen. VsskiA-ia torront.Ich habe jetzt den Moment für gekommen und geeignetgeglaubt, teils nach den Symptomen, teils auf Grund