Die Dampforvarlagc.
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Nationalliberaleu angenommen. Ein gleiches Ergebnis hatte diedritte Lesung.
2. Die Dampfervorlage; Sambergers pessimistischeAuffassung.
l. Dezember l 884 .
Der Entwurf eines Gesetzes betreffend Postdampfschiff-verbindungen mit überseeischen Ländern, der in der vorigenSession ungeachtet der durch die Mitteilungen des Reichskanzlerseröffneten kolonialpolitischen Perspektive auf den Antrag Windthorstsin der Kommission begraben worden, ward von den verbündetenRegierungen diesmal in erweiterter Gestalt vorgelegt: den Liniennach Ostasieu und Australien sollte eine afrikanische hinzugefügt, derauf 15 Jahre zu bewilligende Reichsbeitrag von 4 Millionen auf5400000 Mark jährlich erhöht werden. Obwohl sich die öffentlicheMeinung in Deutschland über den Entwurf, wie über die kolonialenBestrebungen überhaupt, inzwischen unzweifelhaft günstig ausgespro-chen, ließ die erste Beratung in der sechsten Sitzung am 1. Dezember1884 doch noch wenig von einem Einfluß dieser Thatsache auf dieHaltung der Oppositionsparteien erkennen. Nach der einleitendenEmpfehlung der Vorlage durch den Staatssekretär des Reichspost-amtes, Stephan, nahm Frhr. v. Huene das Wort, um sogleich imNamen des Zentrums aufs neue die Verweisung an eine Kommissionzu verlangen. Es folgt eine Reihe von Reden für und wider; unterden Gegnern ließ sich am eingehendsten wiederum der AbgeordneteBamberger vernehmen. Ihm antwortete Fürst Bismarck mit dennachstehenden allgemeinen Bemerkungen:
Wenn es überhaupt in meiner Absicht läge undnützlich wäre, in diesem Stadium der Beratung in eineausgedehnte Ausführung einzugehen, so würde ich darandoch augenblicklich verhindert sein, da ich durch notwendigeandre Geschäfte abgernfen werde. Ich will deshalb die