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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
Entstehung
Seite
29
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Bei Dinteii limge Sitzumzen.

Das Land leidet aber darunter, das Land fährt am bestendabei, wenn die Sitzungen kurz sind, und das Parlamentaus sachkundigen Mitgliedern besteht.

Das war der Gedanke, der dein Bundesrate oderder Regierung vorschwebte, als sie diesen Satz in die Ver-fassung brachte. Sie wollten dadurch zur Abkürzung derSitzungen beitragen, was um so notwendiger ist, als wirso viele Parlamente in Deutschland haben, die ihrerseitssich auch Zeit nehmen, weil sie Diäten haben. Sie sindja angenehm beschäftigt, namentlich auch die Beamten, diedrin sind. Für diese ist die Teilnahme am Parlamenteine Art von Ferienannehmlichkeit, und ich begreife dasGefühl — gerade dasselbe habe ich gehabt, wenn dieHundstagsferieu im Gymnasium zu Ende waren —, wennsie in die Stube des Richters zurückkehren und dort die-selben alten Wände, dieselbe langweilige Beschäftigungvor sich sehen und denselben Vorgesetzten, den sie eben^ noch vom kurulischen Sessel des Abgeordneten von obenherunter beubteilten, wieder vor sich haben. Also für dieist es immer eine Annehmlichkeit, aber das eigentliche; Element des arbeitsamen und erwerbenden Volkes geht. uns dabei verloren. Dagegen sollte die Bestimmung eines 's Kautel sein. Die Frage, ob jemand überhaupt reich ge-s. nug sei, um in Berlin zu leben, kommt nicht in Betracht;

; , man kann sehr wohlfeil hier leben, wir haben in demj ; 48er Parlamente hier Mitglieder gehabt, die für ihre> Verhältnisse Schätze sammelten von den damals mäßigen! s Diäten, die sie bezogen, und die sogenannten Parteidiäten sindj '' zum Teil so gering, daß sie den Beweis liefern, wie wenig; dazu gehört, um hierzu existieren, wenn man nur so be-; s; scheiden ist, sich auf die Lebensverhältnisse zu beschränken,j Iran die mau gewöhnt gewesen ist.l'2