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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
Entstehung
Seite
26
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^>0 Die Röichstaftssessicm von 1884/85,.

eine Freikarte oder sonst etwas anzunehmen, kann ich dieThatsache nicht ganz in Einklang bringen, das; früherniemand diese Karte znrückgesandt hat, auch der HerrVorredner nicht; er hat die Karte ganz ruhig benutzt.Ich kann doch nicht denken, daß er jahrelang unter dieserBenutzung das Gefühl seiner eigenen Würde hat leidenlassen. Ich muß also annehmen, daß ihm der Gedanke,diese Würde sei dadurch verletzt, erst heute seit der Be-schränkung der Karte gekommen ist. Vorher kann diesesGefühl nicht vorhanden gewesen fein — logischerweiseund nach der Ueberzeugung, die ich von dem Herrn Vor-redner habe.

Ich habe mich dann gefreut, wenigstens in einemPunkt mit ihm einverstanden zu sein, in demjenigen näm-lich, daß, wenn wir überhaupt dahin kommen, Diäten zubewilligen, die Abgeordneten, die hier in Berlin ihrDomizil haben, keinen Anspruch darauf haben. Ich würdedaraus weiter schließen, daß die in Berlin wohnendenAbgeordneten auch an den Landtagsdiäten zu Unrecht be-teiligt sind; indessen es ist hier nicht der Drt, davon zureden, ich nehme nur einstweilen Akt von dem Einver-ständnis mit dem Herrn Vorredner. Unrichtig ist, wenner seiner Version die Theorie unterlegt, daß zwar keineEntschädigung, aber doch Ersatz der baren Auslagen statt-finden sollte, und daß das bei allen sonstigen kommunalenund konstitutionellen Einrichtungen bestände. Es ist dasnicht der Fall; ich glaube nicht, daß den Geschworenen,von denen ich vorhin sprach, irgend welche Baranslagenersetzt werden. Dem Herrn Vorredner wird auch bekanntsein, daß die Kreistagsmitglieder weder auf Ersatz derBarauslagen, der Reisekosten, noch auf Diäten Anspruchhaben; ich will von Mitgliedern der Handelskammern gar