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14 (1891) Die Reichstagssession von 1884/85
Entstehung
Seite
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Don Berliner» keine Diäten.

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Wohnung auch nicht aufzugeben, ihre Familien nicht zuverlassen, sie sind nicht genötigt, ununterbrochen auf denBetrieb ihrer Geschäfte zu verzichten; sie können aus ihremRedaktionsbureau oder aus ihrem industriellen Etablisse-ment oder von ihrem Katheder einfach hierher, in dieLeipzigerstraße gehen, sie können sich zu den Abstimmungenoder zu den häuslichen Geschäften abrufen lassen. Kurz,das Abgeordnetersein ist für sie in keiner Weise ein Opfervon irgend einem Zeit- oder Geldwert, sondern einzig eineAbwechselung in ihren: Leben, eine der viele:: Annehm-lichkeiten, derei: sich die Berliner vor den Bewohnern derProvinzen überhaupt erfreuen.

Also, wenn überhaupt Diätei: bewilligt werden sollten und ich stehe gar nicht der Frage so verschlossen gegen-über, wie Sie glauben mögen, so würde die erste Be-dingung sein, daß derjenige, der in Berlii: wohnt, keineDiätei: bezieht und noch viel weniger freie Fahrkartenerhält.

Zu welchem Zweck die freien Fahrkarten benutzt wer-den, darüber hat der Abgeordnete Bamberger in einemvon ihm herausgegebenen BuchDeutschland und derSozialismus" eine ganz richtige Ansicht ausgesprochen.Er sagt da:So ist es gar keine Frage, daß die Ein-führung der freien Eisenbahnsahrkarten zu Gunsten derAbgeordneten mit Erfolg verwandt wird zur Verkündigungder sozialistische!: Lehren und vielleicht dazu beigetragenhat, die Zahl ihrer Abgeordneten zu vergrößern." DerHerr Vorredner mar nicht der Meinung; das mag er mitden: Herrn Abgeordneten Bamberger abmachen.

Ich bin über diese Vergrößerung gar nicht unglück-lich. Je größer die Zahl der sozialistische!: Abgeordnetenwird, desto mehr wird ihnen die Ehrenpflicht obliegen.