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Im preußischen Landtage 1875.
uns an der Spitze einer geschlossenen Partei, die wähltund abstiimnt nach seinem Willen, der durch die von ihmabhängigen, nie anders als der Papst zu denken berech-tigten Priester kundgegeben wird. Sie werden auch daswieder bestreiten, daß sie danach abstimmen. Es wäremir angenehm, wenn Sie es thäten, dann könnte mandoch der mioora oontrilonous pletzs, in deren NamenSie hier sprechen, klar machen, daß Sie nicht nach desPapstes Willen abstimmen, aber ich glaube, daß Sienach des Papstes Willen abstimmen. Der Papst hat inPreußen seine osfiziöse Presse besser bedient, als die desStaates, wohlfeiler, ausgedehnter, zugänglicher; er hatin dieser offiziösen Presse die Möglichkeit, seine Dekreteamtlich, wenigstens mit amtlicher Glaubwürdigkeit zu ver-kündigen und die Gesetze unsres Staates für null undnichtig zu erklären; er hat außerdem auf unsrem Bodenein Heer von Geistlichen, er zieht Steuern ein, er hatuns mit einem Netz von Vereinen und Kongregationenübersponnen, deren Einfluß sehr wirksam ist — kurz, esgibt kaum, seitdem wir verfassungsmäßig sind, jemanden,der in Preußen persönlich und autokratisch so mächtigwäre, wie dieser hohe italienische Prälat mit seinem Ratdes italienischen Klerus umgeben; so mächtig wie er,mit jenem Apparat, kann kaum eine andre Persönlichkeitauf unsre preußischen Verhältnisse einwirken. Eine solcheStellung, mit so viel Machtmitteln umgeben, wäre ansich eine sehr gefährliche und für den Staat kaum er-trägliche, wenn sie einem Inländer verliehen und garan-tiert wäre, und zwar einem solchen, der dieselben Zieleerstrebt, wie der Staat, aber vielleicht mit andern Mitteln.Wir wissen ja, wir alle erstreben dieselben Ziele, abernicht immer mit denselben Mitteln, und unsre Kämpfe