Der Reichtum des Jesuitenordens.
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aber wir thun einfach unsre Pflicht, indem wir die Un-abhängigkeit unsres Staats und der Nation gegen frem-den Einfluß schützen, indem wir die geistige Freiheit gegenUnterdrückung durch den Jesuitenorden und durch einenjesuitischen Papst sicherstellen. Dafür kämpfen wir mitGott, für König und Vaterland! (Stürmisches, andauern-des Bravo rechts und links. Zischen im Zentrum.)
2. Der Reichtum des Jesuitenordens.
18. März 1878.
Bei der zweiten Beratung des vorstehend genannten Gesetz-entwurfs in der 33. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 18. Marzging der Abgeordnete Windthorst auf die Rede des Minister-präsidenten ein. Er meinte, derselbe habe gesagt, die Maigesetzeenthielten gar nichts, als was das preußische Landrscht auch ent-hielte; wenn aber der Herr Ministerpräsident diese Erklärung vorder großen Examinationskommission abgäbe, würde er schwerlichbestehen. Die Angaben des Fürsten Bismarck über die Vermögens-verhältnisse des Papstes und des Jesuitenordens kritisierte der Red-ner wie folgt: „Man will die Festung nehmen durch Hunger. DerHerr Ministerpräsident sagte uns zwar, sehr wirksam würde dasGesetz wohl nicht sein; der Papst und vor allem die Jesuiten hättenso unendlich viel Geld, daß sie das leicht ersetzen können, was hierentzogen werde. Woher der Herr Minister diese Nachrichten hat,weiß ich nicht; ich habe bis jetzt nicht gewußt, daß der Minister-präsident der Finanzminister des Papstes und der Jesuiten sei.Aber leider hat der Herr Ministerpräsident nicht recht, weder derPapst noch die Jesuiten haben die nötigen Mittel; in Rom deposse-diert man die Fürsten nicht, verträgt sich nicht mit ihnen, um hier-nächst ihnen das Vermögen wegzunehmen u. s. w." Fürst Bis-marck erwiderte darauf:
LSI.
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