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Die Reichstagssession von 1874—76.
Abgeordneten Duncker, so viele Meinungsverschiedenheitensonst zu meinem Bedauern vorhanden sind, vollständigeinverstanden bin: wir werden höchst wahrscheinlich undsicher noch viel energischer einschreiten müssen. (Unruheim Zentrum.)
Wir glauben, daß der Schulunterricht im Elsaß undLothringen zu den besseren in Frankreich, aber doch, wiein Frankreich überhaupt, im Vergleich zu Deutschland nochimmer nicht zu den guten gehört hat. Sie sehen, wohindie französische Nation unter solcher Leitung des Schul-unterrichts mit der Zeit gekommen ist, so daß es sehrschwer ist, etwas Festes wieder herzustellen, indem derZustand des öffentlichen Unterrichts und seiner Ergeb-nisse derart ist, daß es zu leicht ist, die Bevölkerung überihre wirklichen Interessen zu täuschen — um nicht zusagen, zu belügen — damit sie keinen sicheren und klarenAusdruck ihrer eignen Wünsche und Interessen in eineparlamentarische Versammlung hineinbringe. Im franzö-sischen Wesen liegt ja eine sprichwörtliche Leichtgläubigkeit,von der sich die elsässische Bevölkerung auch noch nichtlosgerissen hat. Ganz frei von der Mitschuld ist die Artvon Schulunterricht nicht, die bisher dort stattfand, an dersehr viele Elemente teilnahmen und Einfluß übten, die imInteresse ihrer Herrschaft und ihres Einflusses ein In-teresse hatten — ich will nicht sagen, an der Verdum-mung der Jugend, aber doch daran, daß sie nicht zu klugwerde. (Heiterkeit links, Unruhe und Widerspruch imZentrum.) Wir halten an den Ansichten, die früher inBezug auf eine Herstellung einer elsässer Landesvertretungvon mir vor Ihnen geäußert worden sind, durchaus fest;wenn wir dem nicht näher treten wollten, nun aber vor-sichtig näher treten, so würden wir auch dieses Statut