Vom Krankenbett.
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dauernd auf 401 6S9 Mann festzusetzen, wurde mit allen gegen vierStimmen abgelehnt. Seiner Unzufriedenheit und Besorgnis überdie Vorgänge im Reichstage gab der Kranke zwei ihn besuchendenFreunden gegenüber, den Abgeordneten Dietze-Barby und Lucius(jetzt Minister für Landwirtschaft) Ausdruck. Die seitdem einge-gangene Spenersche Zeitung berichtet, jedenfalls nach den Mittei-lungen der beiden Abgeordneten, diese Auslassungen wie folgt:
Ich habe 1867 im konstituierenden Reichstage ge-sagt: „Heben wir Deutschland nur in den Sattel, reitenwird es schon können!*) Ich fürchte, dieses geflügelteWort muß man wieder streichen. Der Reichstag scheintden Beweis liefern zu wollen, daß Deutschland nichtreiten kann. Der Reichstag verkennt die Lage. Einzelnehervorragende Mitglieder glauben sich durch irgend einefrühere Aeußerung gebunden. Sie glauben deshalb dasnicht thun zu dürfen, was die Lage des Augenblicks ge-bieterisch fordert. Ich habe es anders gemacht. Ichhabe stets gestrebt, neues zu lernen; und wennich dadurch in die Lage kam, eine frühere Meinung be-richtigen zu müssen, so habe ich das sofort gethan, undich bin stolz darauf, daß ich das gethan habe, denn i chstelle stets das Vaterland über meine Pe.rson.Das gegenteilige Verhalten ist mir geradezu unbegreiflich.Ich habe mich gar nicht besonnen, sogar meine subjektiveMeinung zu opfern oder nnterzuordnen, wenn es dasWohl des Ganzen erheischte. Hier aber im Reichstageglauben diejenigen Herren, welche ausdrücklich auf meinenNamen gewählt sind, von welchen ihre Wühler wünschen,daß sie die deutsche Reichspolitik stützen, daß sie mir gegenunsre gemeinsamen Feinde beistehen, diese Herren glaubensich dieser Aufgabe stets dann entziehen zu dürfen, wenn