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Die Neichstagssession von 1874.
rung hat die Prüfung ihrer Handlungen, ihrer Stellung,ihrer Anordnungen auch in den äußersten Details derKommissionsberatung nicht zu scheuen. Ich möchte aberdoch von diesem Wege abraten, weil das Ende einerKomissionsberatung bei den vielen und dringenden Ge-schäften des Reichstages nicht mit voller Sicherheit aufTag und Woche sich berechnen läßt. In der ganzen Zeitaber, daß die Kommission hierüber tagen würde, würdeman im Elsaß und auch im Auslande unter dem Ein-druck leben, daß hier diesem Anträge und der Recht-fertigung der Regierung gegenüber ein non liguot vor-liege, und daß der Reichstag doch nicht die Sache soklar gefunden habe, um a liuiino den Antrag abzulehnen.Ich möchte deshalb von dem Wege, den der Herr Vor-redner anregte, aus diesem sachlichen Interesse, ausdiesem Interesse an dem Eindruck, der davon abhängigist, abreden und Sie bitten, der Reichsregierung ein vollesund festes Vertrauensvotum dadurch geben zu wollen,daß Sie den Antrag ablehnen. (Lebhaftes Bravo!)
Der Antrag Guerber wurde abgelehnt.
5. vom Krankenbett.
28. März 1874.
Die nachstehend mitgeteilten Aeußerungen des Fürsten Bis-marck gehören streng genommen nicht in diese Sammlung, weil sienicht im Parlamente gethan sind; der Herausgeber hat indessenihres hohen Interesses und ihrer guten Verbürgtheit halber siegleichwohl nicht unterdrücken zu sollen geglaubt. Der Reichskanzlerwar im Monat März von einem heftigen rheumatischen Anfall be-troffen worden, der ihn mehrere Wochen an das Lager fesselte.Während dieser Zeit tagte die Reichstagskommission für das Mili-tärgesetz; der Antrag der Regierungsvorlage, die Friedensstärke