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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Die Enthüllungen Lmnarmoras; ungnrische Legion re. 129

wie möglich von Glaubenssachen in das StaatslebenHineinthun müsse. Aber den Glauben respektiere ich ja,und würde ihn, wenn er sich auf Dinge erstreckte, diemir und den andern evangelischen Christen noch fernerwären, dennoch respektieren. Wie das damit in Wider-spruch steht, was ich neulich über eine andre Sache ge-sagt habe, das verstehe ich nicht, die Herren müssen nurdie Freiheit des Glaubens nicht so anslegen wollen, alsob sie darin bestehe, daß sie über Andersgläubige undüber den Staat die Herrschaft üben. Für sie ist Nicht-herrschen schon mit Unterdrücktsein gleichbedeutend! Ichhabe es neulich schon gesagt: wir verlangen für unsreUeberzeugungen auch Unabhängigkeit für uns Anders-gläubige und verlangen Achtung vor unsrem Glauben,die wir bei Ihnen nicht immer finden. Dann hat derAbgeordnete Thatsachen darüber zum Beweis meiner Be-hauptungen vermißt, daß das Auftreten der Herren Bi-schöfe ein revolutionäres sei. Ich habe ja damals in derRede gleich selbst darauf aufmerksam gemacht, worauf ichdas begründe, und die Thalsache, daß die Herren Bischöfedem Gesetz den Gehorsam aufkündigen, die Autorität desGesetzes leugnen, als Gesetzesverächter dem Staate gegen-überstehen im Prinzip, wird doch der Herr Abgeordnetenicht leugnen, — er müßte gar keine Zeitungen lesen.Daß er überhaupt wenig liest, habe ich aus der letztenRede geschlossen (Heiterkeit); ich habe das mitgeschlossenaus dem ganzen Inhalt der Rede, denn er hat auch meineRede, auf die er auspielt, nicht gelesen, und ich halte esnicht für richtig, einem viel beschäftigten Beamten gegen-über die Angriffe lediglich aus Vermutungen zu gründen.Der Herr Vorredner ist seinerseits gewiß ein außer-ordentlich wahrheitsliebender Mann, und ich bin über-

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