Subversive Tendenzen.
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können allerdings auch soweit gehen, daß sie der Ne-gierung unangenehm werden. (Heiterkeit.)
Ich halte es nicht für erfreulich und nicht für zweck-mäßig, wenn über die Totalität einer noch nicht einge-brachten Vorlage in einer Diskussion über die Geschäfts-ordnung in einer für die Verfasser dieses Entwurfs durch-aus nicht willkommenen Weise abgesprochen wird und derEntwurf ganz ohne Verteidiger ist und überhaupt nichtzur Diskussion steht. Cs soll mir ganz außerordentlicherwünscht sein, und ich werde das Meinige dazu beitragen,wenn es sich bestätigt, was der Herr Vorredner andeutet,daß diese verstimmende Diskussion in dem Eindrücke, densie vor dem Lande macht, während der Dauer diesesReichstages noch verwischt werde. Aber, meine Herren,schieben Sie mir die Schuld nicht zu, wenn die Dis-kussion verstimmend mar; der Herr Abgeordnete Windt-horst hat es versucht, es mir zuzuschieben, daß ich dererste gewesen wäre, der einen gereizten Ton angeschlagenhätte. Der Herr Abgeordnete Lasker hat dasselbe ge-sagt. Ich habe den Ton des Abgeordneten Windthorstnicht gereizt gefunden, aber den Ton des AbgeordnetenLasker habe ich gereizt gesunden. Das aber erwartenSie nicht von mir, meine Herren, daß ich einer solchenDiskussion, wie dieser, ausweiche, daß ich mich zu derZeit, wo sie auf der Tagesordnung steht, zurückziehe,noch weniger aber, daß ich stillschweigend zuhöre. Ichbin mir der Pflicht, die verbündeten Regie-rungen zu vertreten, wohl bewußt, und ichbin niemals hinreichend furchtsam und trägegewesen, trotz meiner schwachen Gesundheit,um davor zurückzuschrecken. (Bravo! rechts.)
Die ganze Preßangelegenheit wurde darauf vertagt.