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7 (1888) Weitere Entwickelungen in Reich, Staat und Kirche : 1873 - 1875
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Die Neichstagssession von 1873.

der andern Beschlüsse fassen, deren Legalität nachher nichtmehr anfechtbar ist. Die Thatsache ist unbestreitbar, daßin England vierzig Mitglieder hinreichen, und daß wahr-scheinlich mit infolgedessen, vielleicht auch ans andernGründen, bei allen wichtigen Fragen ohne besondre An-strengung der sogenannten rvlrippsrs-iu ein recht vollzähli-ges Parlament zusammengebracht wird. Also ich möchtenicht abschrecken von einer weiteren Verfolgung diesesWeges, von einer Untersuchung über die Zweckmäßigkeitder Frage.

Was die Wahl der Zeit betrifft, so kann ich nursoviel konstatieren, daß ich die bisher wesentlich aus Ge-fälligkeit für die Einzellandtage gewählte Zeit nicht fürdie richtige halte. Wir kommen in jedem Jahre in dieunangenehme Lage, daß wir nicht fertig sind mit unsrenArbeiten, wenn die Jahreszeit und die Sonnenstrahlenmahnen, Berlin zu verlassen; denn abweichend von demHerrn Abgeordneten Windthorst bin ich der Meinung,daß Berlin im Sommer ein viel ungesunderer Aufent-halt ist, als im November (Sehr richtig!), und daß dieabgehärteten Söhne des bayrischen Hochlandes und derrauhen Alp vor einem norddeutschen November auch nichtzurückschrecken. (Heiterkeit.)

Bisher hat aber der Reichstag — ich kann wohlsagen, ziemlich freigebig, denn das Vorrecht hatte er inder Wahl der Zeit — sich mit der Zeit begnügt, dieübrig blieb, wenn die Landtage satt waren. Man hatdas nicht ganz durchführen können und ist genötigt wor-den, zu Parallelsitzungen zu schreiten, die von vielenSeiten sehr unangenehm empfunden wurden und überdie mir viele Klagen zugegangen sind. Ich glaube, ob-schon ich nur schüchtern das Gebiet einer Ratgebung in