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Die Neichstagssession von 1873.
Werte der Grundstücke am Leipzigerplatz kennt, wirdsagen, daß es im Privatinteresse der damals Beteiligtenvielleicht zu bedauern ist, daß die Genehmigung spätererfolgt ist. (Heiterkeit.)
Indessen auf solche Spekulationen kann ich michdoch nicht einlassen, und ich möchte bitten, daß der Reichs-tag, wenn er nicht von jedem nützlichen und zweckmäßigenAnkauf abschrecken will, wenn er nicht ein System, welchesdoch sehr teuer und unter Umständen rechtlich gewagt ist,die Expropriation für den Bedarf der öffentlichenBauten allgemein durchführen will, in dieser Beziehungdie Wahrnehmung einer günstigen Gelegenheit, die sichbietet, nicht zu hart beurteilt.
Wenn der Herr Vorredner gesagt hat, daß die ge-druckte Einleitung (der Vorlage) nahezu eine Verdop-pelung der Räume anzeigt, so halte ich das kaum derZiffer nach für zutreffend, aber es ist immerhin zu er-wägen, daß für die Zukunft der größere Teil der poli-tischen Abteilung des Auswärtigen Ministeriums, die jetztim Erdgeschoß des von mir bewohnten Hauses unter-kommt, ebenfalls in das Haus in der Wilhelmstraße mitden Büreaus der zweiten Abteilung gemeinschaftlich unter-zubringen ist — einmal, weil es ein Bedürfnis ist, beideAbteilungen, welche gemeinschaftlich dieselben Akten rück-greifend in der Registratur zu benutzen haben, in einemGebäude zu haben, zweitens, weil ich mir denke, daß inZukunft der Reichskanzler an solchen Büreaus, die er inseinem eignen Hause hat, nicht notwendig beschränkt wer-den muß auf Arbeitskräfte aus dem Auswärtigen Mini-sterium. Wenn unsre Verfassung in der bisherigen Rich-tung sich ausbildet, so wird meines Erachtens vielmehrdarauf Bedacht genommen werden müssen, daß der Reichs-