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Bd. 4 (1876) Brasilienholz - Chopersk
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Olioriäroiiis, Chopersk.

Lbonäröms (Med.), Knorpelgeschwulst. Chon-drosis, Verknorpelung.

Obonäros KaeL/r., Pflanzengatt, aus der Algen-sam. derk?1oriäsas-6r^ptooarpsas, mit gallertartigeschlüpferigem, dichotomisch verzweigtem, oben flachemThallus, in welchen die Sporenlager eingeseuktfind. Art:. erispus Arevrlks, häufig in derNSee; enthält sehr viel Gallerte, diente längstden Küsteubewohnern von Irland rc. als Nahr-ungsmittel, wie das Carrageen. Engter»

likonstos, Muschelgatt, der paläozoischen Periode,mit rundlichen Schalen u. mit Stachelröhren be-setzt. Art: 6ii. earvinnlabg, (kroäuetus latushäufig im filurischen Kalk.

Chonra (a. Geogr.), in ältester Zeit ein Land-strich im südöstlichen Lucanien u. östl. Bruttium,die vom Vultur n. Apenninus eingeschlossene Nie-derung. Die Bewohner, Choner, gehörten zumStamme der Önotrer.

Choniätes, Niketas, s. Niketas.

Chönix (gr. Ant.), 1) Maß bei den Griechen,getheilt in 4 Kotylä, der 48. Theil eines Me-dimnos (Scheffel) 1 , 0 «. 1, so viel als ge-wöhnlich Getreide aus eines Menschen Tagekostgerechnet wird; daher 8) tägliche Kost.

Chonos-Archipel, Inselgruppe kleiner Eilandean der südlichen WKüste von SAmerika, imS. der Insel ChiloS; gute Häfen, von wenigenIndianern bewohnt; dem Namen nach zur Re-publik Chile gehörig.

Chopart, Francois,franz. Arzt, geb. 30.Oct.1743 (1750) zu Paris; nannte sich nach seiner Mutter(sein Vater hieß Turlure), erhielt eine sorgfältigeErziehung, wurde 1761 Magister der Freien Künste,widmete sich mit großer Vorliebe der Chirurgie,besuchte zu dem Zwecke mit ausdauerndem Fleißedas Mösl Oien, das Mpitsl äs In I'itis u.das Lisötrs, wo er fich namentlich mit syphi-litischen Krankheiten beschäftigte, erhielt 1767 den

Preis der Chirurgischen Akademie für seine Arbeitüber Impus (l,s saraetsrs st 1s traitsmsntäss loupss), das folgende Jahr eine ehrenwertheNennung für seine Abhandlung über den Gegen-stoß bei Kopfverletzungen (Ims eontrs-oouxs äansIss Issions äs 1a tsts). 1770 wurde er Ma-gister der Chirurgie, stieg von Stufe zu Stufe,wurde Vorsitzender des Chirurgischen Collegs, folgte1782 Bordenaave im Lehrstuhl der Physiologie,übernahm später die Professur für chirurgisch»Pathologie u. wirkte hier mit Eifer u. Erfolg biszu seinem durch Cholera veranlaßten Tode, 21.Juni 1795. CH. hat sich durch sein Verfahren,den Plattfuß im Sprunggelenke abzunehmen, eingroßes Verdienst erworben, weil dadurch demLeidenden der zur Fortbewegung wesentlichste Theildes Fußes, das ganze Fersenstück, erhalten bleibt,so daß sogar die Hilfe des Stockes entbehrlich wird.Mit seinem Freunde Pesault zusammen gab erheraus: st?raits äss mslaäiss olürurAialss stäss oxsrations gui Isar oonvisunsnt, Par. 1780;ferner schr. er: 1'raits äss malaäiss äss voissuriuairss, Par. 1791. Thamhayu.

Choper, Fluß des Europäischen Rußland, derin den Sümpfen des Gouvernements Pensa ent-springt, die Gouvernements Saratow, Woroneschdurchfließt, im Lande der Dänischen Kosaken sichnach einem Laufe von 740 km mit dem Donvereinigt u. unter anderen die Worona aufnimmt.An ihm die Choperskische Steppe, ein vonWaldungen u. Wiesen bedeckter Landstrich, der sichaußer für Viehzucht auch für Ackerbau u. Obst-zucht (bes. Pflaumen) trefflich eignet u. entsprechendbebaut wird.

Chopersk, Kreisstadt im ruff. GouvernementWoronesch, am Choper; verfallene Festungswerke;Kathedrale; Militärhospital; Rathhaus, Kaufhof,Magazine; Schiffswerft: Handel mit Landes-producten, Jahrmärkte; Viehzucht; 7289 Ew

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