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Lntonin-eens — Butter.
verehrt, wo sie auch ein Orakel hatte und wohinmau wallfahrtete. Ihr geweiht war die Zieselmaus.
kutomsvsse (Wasserliesche), Pflanzeusamilie ausder Klasse der llslobias, von vielen Botanikernals Unterfamilie der Xlismaesas angesehen, mit3blätterigem Kelche, 3blätteriger Blumenkrone, 3, 6,9 u. mehr (bis 40) Staubblättern, 6 od. mehr(bis 20) Fruchtknoten, die viele Samenknospen aneinem wandständigen, netzförmig verästelten Sa-menträger enthalten. Gattungen: Ilubomns, A/-ärostois u. lamnostiaris, perennirende Sumpf-pflanzen.
öutomus D., Pflanzcngattnng ans der Familieder Bntomaceen (IX. 3), mit 9 Staubblättern u. 6Früchtchen in jeder Blüthe. Art: 6. ninbeUatnsD.(Blumenbinse), eine der schönsten deutschen Wasser-pflanzen, mit lineal-3kantigen, steif-ausrechtenBlättern u. stielrundem, 1—1H m hohem Schafte,an dessen Spitze die langgestielten, röthlich-weißenBlnthen eine Scheindolde bilden; in Sümpfen,stehenden Gewässern rc. nicht selten.
Buton (auch Butong u. Bontong geschrieben),Insel im SO. der südöstlichen Halbinsel der Sunda-Jnsel Celebes (Asien); 4735,^ sDüm (86H>M);großgebirgig, doch gut angebaut; Products: Reis,Mais, Tropenfrüchte, Gewürze, Baumwolle. DieEinwohner (Malaien) stehen unter einem vonHolland abhängigen Radlcha. Zwischen B. undCelebes liegen mehrere von B. abhängige Inseln;so Pangasani, welche nur Lurch einen Kanal vonB. gelrennt wird, u. das fruchtbare Cambine.
Bülow, 1) Kreis im preuß. Regbez. Köslin(früher mit Lauenburg verbunden); 588,g dsicm(11 s^W); 24,810 Ew. 2) Kreisstadt daselbst,am gleichnam. Flusse; Kreisgericht; Schullehrer-Seminar; Dampfschneidemühle; 4596 Ew. — B.wurde 1310 den Pommern von dem DeutschenOrden abgenommen; 1460 eroberten es die Polen,aber durch Herzog Erich von Stettin erhielten esdie Deutschen Ritter wieder. Die Polen nahmenes wieder, u. nun erhielten es die pommerischenHerzöge von Lauenbnrg. 1657 kam es nach Aus-sterben der Herzöge an Brandenburg.
Butschowih , Flecken im Kreise Brünn desösterreich. Kronlandes Mähren; 2 Dampfmühlen,Kunstweberei, Tuch- u. Kafimirfabrik; 3000 Ew.
Butschwyl, Pfarrdorf im Bez. Alt-ToggenburgdeS schweizer Kantons St. Gallen, an der Thur,Station der Toggenburger-Bahn; 2662 Ew.
Butte, County im Nordamerika». UnionsstaateCalifornia, unter 39" n. Br. u. 121° w. L.;Silber, Gold, Platina, Quarz, Eisen u. Queck-silber; 11,403 Ew.; Conntysitz: Hamilton.
Butte, Fisch, so v. w. Scholle.
Butte, 1) Wilhelm, staatswissenschaftlicherSchriftsteller, geb. 1772 zu Treis in Kurhessen;wurde 1792 Professor am Gymnasium zu Gießen,1794 landgräflich hessen-darmstädtischer Priuzen-hosmeister, 1804 Professor der Statistik u. Staats-Wissenschaft in Landshut, 1816 Regieruugsrath inKöln; er st. das. 1833. B. ist Begründer der sog.anthropologischen Biotomie u. schr.: Blicke in dashessen-darmstädtische Land, 1803, 2Bde.; Statistikder Wissenschaft, 1808; Grundriß der Arithmetik desmenschlichen Lebens, 1811; ?rolsA 0 Möuss äsI'aribstinötigns äs la vis tmmains, 1812; Lnppls-
msnb an sMsins än monäs, 1812, 2 Bde.;Das organisirende Princip im Staate, Berl. 1822;Allgemeine Wissenschaftsansichlen, Bonn 1827;Die Biotomie des Menschen, ebd. 1828; Übersichtder anthropologilchen Biotomie, Köln 1829; DerGrundbegriff des Staates, Leipz. 1831, u. m. a.2) (Butts) Sir William, geb. oder wenigstenserzogen in Gouville Hall; erhielt seine Ausbild-ung in Cambridge u. wurde 1529 in das Colle-gium der Ärzte ausgenommen, und zwar in derehrenvollsten Weise. Er ist verewigt durch Shake-speare in dessen: Heinrich VIII., n. galt als eineifriger Freund u. Beförderer der Reformation,der zuerst Len berühmten Reformator Hugh La-timer bei Hofe einführte u. den vr. Thirlby, dennachmaligen Bischof von Winchester, später vonNorwich, empfahl. Er st. 17. Nov. 1545.
2> Tbamhayn.
Bütte, 1) überhaupt ein hölzernes Gefäß;besonders 2) in Papiermühlen der große Zuber,woraus das Zeug zum Papier geschöpft wird;daher Büttarbeit, die Arbeit an der Schöpf-bütte in einer Papierfabrik; Büttenpapier,s. n. Papier.
Büttel, 1) Diener, Bote; bes. 2) Gerichts-diener; daher Büttelei, das Gebäude, in welchemdie öffentlichen Gefängnisse sind und worin auchder Gerichtsdiener wohnt.
Buttelstiidt, Stadt im Amte Buttstädt desGroßherzogthums Sachsen-Weimar; Strnmpf-wirkerei; 925 Ew. — B. war früher Sitz einesgleichnamigen adeligen Geschlechtes unter StistNaumburgischcr Lehnshoheit; nach dessen Anssterbenkam es an die Landgrafen von Thüringen und1445 an das Herzogthum Sachsen n. erhielt 1454Stadtrechte. Hier war einer der 4 thüringischenDingstühle.
Butter (Lnbzwnm), 1) das durch Buttern (s. d.)aus der Milch der Säugcthiere gewonnene Fett.Die B. besteht aus den Glyceriden der Stearin-,Olein- u. B-säure; in geringer Menge sind auchdie Glyceride der Capron-, Caprin-, Capryl-, Pal-initin- u. Myristinsäure vorhanden. Die B. ist,wie jedes Fett, je nach der Temperatur von ver-schiedener Confistenz: weich bis hart. Frische B.schmilzt bei 31° 0., erstarrt bei 19 — 20°; Faß-butter schmilzt bei 32,g° u. erstarrt bei 24° Ö.Jede Thiermilch enthält Fett, aber nicht aus jederläßt sich dasselbe mit gleicher Leichtigkeit als B.abscheiden. Kaum ansscheidbar ist es ans Stuten-u. Eselsmilch, reichlich außer der Kuhmilch ausZiegen- u. Schafmilch. Als Handelsartikel oderWaare kommt nur die Kuh-B. in Betracht. Dieseist von gelber Farbe u. beliebtem Wohlgeschmack.Ihre gelbe Farbe hat die Kuh-B. während derZeit, m welcher die Kühe aus die Weide gehen,bei Stallfütterung nur bei Grünfutter. Es sinddie Farbestoffe der grünen Pflanzen, welche, in derMilch enthalten u. in die B. übergehend, diese fär-ben (Frühlings-, Mai-, Gras-B.). Diese Farbekann, ohne die B. zu verfälschen, auch künstlichverliehen werden, worüber im Art. Buttern dasNöthige gesagt ist. Herbst- oder Grummet- undStoppel-B. ist meist von weißer Farbe u. stehtauch im Geschmack der Frühlings-B. nach, giltdafür aber als dauerhafter, d. h. sie widersteht