Druckschrift 
Bd. 4 (1876) Brasilienholz - Chopersk
Entstehung
Seite
2
Einzelbild herunterladen
 

Brajjey

ststrnssicn.

stoirs stss natious eiviliss'ss stu Llexigue st ässgetheilten oder eingeschnittenen, blasigen oder

I'^msrigus osntrals, Las. 185759, 4Bve. Dieses ' ^.

Werk, Las sich fast ausschließlich auf in Amerikau. in der Bibliothek des Escurial gefundeneindianischeQuellen stützt, gibt uns eine von ganz neuenGesichtspunkten ausgehende Geschichte der altenJnLianervölker im mittleren Amerika n. der Ero-berung ihrer Länder Lurch die Spanier. Die zuseinem Werke benutzten Quellen gab B. theilweiseheraus unter dem Titel: 8opoI-Vub, in derQuichesprache, Par. 1861, n. dazu eine Grammatikdieser Sprache, das. 1864; Uelaeicm äs las oosasäs Yucatan, das. 1864. Ferner veröffentlichte er:ziomimeitts anoisns äu Asxigus, rsebsrobss surIss ruinös äs kalsngus st snr Iss oriZinss äsla oivUisation äu üloxigne, das. 1866; (juatrslsttrss snr Is Rsxigus, historische Studien nachdem Pso-Xmontli, Par. 1861; dann Las vonder Kritik hart angcsochtene Werk: LlanuseritDroano, etuäss sur Is Systems Zrapbigns et 1alanxzus äes Uazms, Par. 1869, 1. Bd., u. endlichSiblistkegus Llexioo-SuatsinaUsnus, das. 1871.

Bartling.

Brassest, Thomas, hervorragender Eisenbahn-Unternehmer, geb. 1805 in Cheshire; übernahmden ersten Eisenbahncontract 1836 bei der Bir-miugham-Liverpooler Bahn, welchem nicht nurandere in Großbritannien folgten, sondern auch inder Schweiz, Frankreich, Belgien, den Niederlan-de», Dänemark, Norwegen, Spanien, Italien u.

Österreich; auch bei der Mont-Cenis-Bahn war erbetheiligt, ebenso bei Eisenbahubauten in Amerikau. Asien. Er starb 9. Dec. 1870 in St. Leonards.

Srassics T., Pflauzengattnng aus der Familieder Cruciferen, Unterfamilie Oi-tlwxloesae-Lras-siaeas (XV. 2), ausgezeichnet durch linealische,stielrunde oder fast vierkantige, geschnäbelte Scho-ten, deren Klappen mit einem starken Mittetnerv, zuweilen mit zwei geschlängelten, aus zu-sammenfließenden Adern entstandenen Seitennervenversehen sind; Samen kugelig, Ireihig; am Em-bryo find beide Keimblätter zusammen einfachlängsgefaltet, während das Wllrzelchen ihrer Rinneaufliegt. Arten: 1) Kohl (8. olsraosa L.), kahl;untere Blätter gestielt, obere sitzend, länglich, ge-zähnt; Traube der ziemlich großen hellgelbenBlüthen schon während des Aufblühens locker;

Kelch aufrecht; Staubfäden sämmtlich aufrecht;

Schoten auf abstehenden Stielen aufrecht mit glat-ten, braunen Samen. Von dieser an den KüstenWEuropas wilden Pflanze werden bei uns zahl-reiche Formen cnltivirt, nämlich a) 8. aespbalaHLi,mit verlängertem Stengel, vor der Blüthe ausge-breiteten, nicht zu einem Kopfe zusammengedrängtcnBlättern: aa) Blattkohl (Staudenkohl, 8. vulga-ris TXT), mit flachen, buchtig-fiederspaltigen, grü-nen oder rotheu Blättern, meist nur als Vieh-fntter dienend; bb) Grünkohl, Braunkohl (8.gvsroikolia 26.), mit fiedertheiligen, grünen oderbraunen Blättern mit eingeschnittenen Abschnitten,bekanntes Gemüse; b) Rosenkohl (8. gemmiksra26.), mit verlängertem Stengel, halbgeschlossenenEnd- u. zahlreichen Seitenköpschen u. mit blasigenBlättern, ein weniger verbreitetes, feineres Ge-müse; e) Wirsingkohl, Welschkraut (8, sa-

kralsten, einen lockeren Kopf bildenden Blättern;ä) 8. capitata 2., mit kurzem Stengel, ge-wölbten, einen dichten, festen Kopf bildendenBlättern; umfaßt den grünlich-weißen Weißkohlu. Lenrothen Rothkohl; s) Kohlrabi, Ober-kohlrabi (8. gongzäoäss D.), mit einem Stengel,welcher über der Erde zu einer weißen, fleischigenKnolle verdickt ist; t) Blumenkohl, Carviol(6. botrzäis 2.); die oberen Blätter- u. Blüthen-stiele find zu einer weißlichen, fleischigen Masseverdickt, in welcher die meist verkümmernden Blü-then verborgen sind. Bei den drei folgendenArten sind die zwei kürzeren Staubblätter abste-hend-aufstrebend u. die Samen grubig-punktirt. 2)Rübsen (8. kapa 2.), mit oberwärts ästigemStengel, gestielten, leierförmigen, fiederspaltigen,steifhaarigen unteren Blättern, stengelumfafsenden,eiförmigen, gezähnten oberen Blättern u. goldgel-ben Blüthen, von denen die aufgeblühten die un-entwickelten überragen; stammt wahrscheinlichaus SEuropa und wird bei uns in folgendenFormen gebaut: a) Sommerrübsen (8. annnaLoe/i), mit dünner Wurzel, häufig als Ölfruchtgebaut; b) Winterrübsen (8. olsiösra 26.),mit dünner Wurzel, kräftigerein Stengel, größe-ren Schoten und Samen; e) weiße Rübe,Leltower Rübchen (8. rapit'sra, LtekLAe»-),mit verdickter, fleischiger Wurzel; st) 8. sampsstris2., schwache, einjährige, unter der Saat und aufSchutt häufig verwilderte Form. 3) Raps (8.I7apus 2.), mit blau-grünen, etwas behaar-ten Blättern, von denen die unteren, gestieltenfiederspaltig, die oberen, stengelumfassenden ganz-randig sind, n. mit lockeren Trauben, so daß dieunentwickelten Blüthen die aufgeblühten überragen.Formen: a) Sommerraps (8. annna Loo/r),mit dünner Wurzel, einjährig; Ölfrucht; b)Winterraps (8. olsiksra zweijährig;

Ölfrucht; o) Kohlrübe, Erdkohlrabi (bla-pobrassios 2.), mit fleischigem, knollig verdicktemStengelgrunde u. Wurzel; Gemüse u. Viehfutter.4) Schwarzer Senf (8. nixra Loe/r, sinapisniAia 2.), mit gestielten, grasgrünen, leierförmiggefiederten unteren u. lanzettlichen, ganzrandigenoberen Blättern, mit kleinen goldgelben Blüthen,aufrechten Fruchtstielen und Schoten, schwärzlichenoder braunrothcn Samen; findet sich in großerMenge am Ufer des Neckars von Tübingen bisHeidelberg u. am Main von Würzburg b,.- Kainz,außerdem hin und wieder unter der Saat, auchnicht selten wegen der Samen gebaut (8smsnsinapis); dieselben riechen u. schmecken sehr scharfu. enthalten myronsanres Kali, welches sich durchdie Einwirkung eines gleichzeitig in denselben ent-haltenen Ferments, des Myrosins, in ein bren-nend scharfes Öl, Schwefelcyanallyl oder Sensöl,Traubenzucker u. schwefelsaures Kali spaltet. Schonbei den Griechen u. Römern wurde der Samenangewendet, da er stark reizend auf die Absonder-ung der Schleimmembranen wie der Nieren wirkt;er wird vorzugsweise bei Verdauungsschwäche, ge-gen Hartleibigkeit, Blähungen, «tonische Wasser-sucht rc. angewendet, am beste» diätetisch zu Spei-sen (als Mostrich). Gepulvert und befeuchtet ans

baust» 1,.), mit etwas verlängertem Stengel, un-sdie Haut gebracht, ruft er brennenden Schmerz,