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Der preußische Landtag 1868—70.
Haus geneigt sein würde, denselben heute dieselbe Berück-sichtigung zu schenken wie damals.
Der Antrag des Grafen Bethusy-Huc wurde angenommen, dieandern Anträge abgelehnt.
2. Inr Kritik -es Grafen Äcnjt.
g. Dezember 1868.
Im Verlauf dieser Etatsberatung empfahl der Abg. Wölfeldringend, den Gesandtschaftsposten in Dresden nicht zu streichen,solange der Graf Beust, welcher seinen krankhaften Preußenhaß inseinem neuen Wirkungskreise nicht abgelegt habe, daselbst eineösterreichische Gesandtschaft unterhalte, die nach seiner, des RednersUeberzeugung, nur den Zweck habe, den Samen der Zwietracht zustreuen. Der Abg. Virchow meinte, Graf Beust und die österreichischeNegierung könnten sich in Sachsen höchstens durch die neuerdingsbefolgte liberale Gesetzgebung Sympathien erwerben, und GrafBismarck thäte gut, diesem Beispiele zu folgen. Der Abg. GrafBethusy-Huc tadelte es, eine andre Macht in der Person ihresleitenden Staatsmannes zu provozieren, und eine solche Provokationkönne in den Ausführungen des Abg. Wölfel gefunden werden.Daran anknüpfend äußerte der Ministerpräsident:
Eine Aeußerung des Herrn Vorredners veranlaßtmich, hier noch ausdrücklich zu erklären, obschon ich über-zeugt bin, daß Sie es auch ohne meine Erklärung ein-sehen werden, daß es für mich eine Unmöglichkeit ist,auf eine Diskussion über die Person eines auswärtigenKollegen hier einzugehen, selbst auch nur verteidigendeinzugehen, denn die Verteidigung würde mich immernötigen, mich innerhalb gewisser Grenzen zu halten, umkeinen falschen Eindruck zu machen, soweit eine Beurteilungder österreichischen Politik, die von dem Herrn GrafenBeust geführt wird, damit verbunden sein müßte; dazu