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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
Entstehung
Seite
317
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Zur Kritik des Grafen Beust. >'1'

halte ich mich an dieser Stelle und in diesem Momentenicht berufen. Nur das kann ich konstatieren, daß mirbisher Symptome einer persönlichen Abneigung meinesösterreichischen. Herrn Kollegen gegen mich nicht bekanntgeworden sind. Ich habe mit ihm in persönlich gutenBeziehungen früher gelebt, auch nicht erfahren, daß sichdiese geändert hätten. Um so mehr würde ich einen Bernshaben, gegen eine Kritik seiner politischen Thätigkeit ein-zutreten, soweit es mir sachlich möglich wäre, wenn ichnicht diesen Gegenstand von der heutigen Diskussion, soweitich mich daran beteiligen darf, ausgeschlossen hielte. Ichwürde auch nicht einmal diese Worte darüber zu sagenmich berufen gefunden haben, wenn nicht aus der Art,wie der Herr Vorredner die Sache berührte, vielleicht ge-folgert werden könnte, daß ich mehr als ein andrer be-rufen sein könnte, für einen Abwesenden einzutreten; ichglaube aber umgekehrt, daß ich auf dieser Stelle wenigerals andre dazu berufen bin.

Da ich einmal das Wort habe, erlaube ich mir einekurze Bemerkung über die Empfehlungen des Herrn Ab-geordneten Virchow, dem Beispiele Oesterreichs zu folgen.(Bewegung rechts.)

Ich glaube, daß der Herr Abgeordnete diese Em-pfehlungen doch nicht so allgemein hat geben wollen, daßwir nun auch etwa eine Armee vom 800 000 Mann undeinen eisernen Bestand derselben für 10 Jahre fordernsollten. Ich glaube auch nicht, daß er uns hat empfehlenwollen, den österreichischen Administrativeinrichtuugen,welche das Gegengewicht gegen die zu bewilligenden Frei-heiten der Kommunen bilden, nachzuahmen. Ich werdedurch dieselbe Rücksicht, die mich vorher leitete, genötigt,mich auf diese Andeutungen zu beschränken, und darf die