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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
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Ueber Steuerpolitik.

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Möglichkeiten, innerhalb deren sie gefaßt werden können,anzudeuten vermag, aber Ihnen keine bestimmte Aenße-rung, keine bestimmte Zusage darüber machen kann. Wasmir dem preußischen Landtage, wenn wir ihn bald be-rufen, vorlegen sollen, das werden ja allerdings auchwieder nur übereilte Vorlagen sein, da wird man wiedersagen: warum wird uns etwas so in der Hast Gearbeitetesvorgelegt? Es werden dieselben Kritiken sich darübergeltend machen. Nun, meine Herren ultra pos86 uomooliliAutur; wir können kein Geld machen ohne Ihre Hilfe,wir können es verfassungsmäßig nicht machen; wollenSie deni Lande die Mittel verweigern, deren das Volkbedarf, um seine eignen Geschäfte fortgeführt zu sehen,dann, meine Herren, will ich nicht sagen. Sie schädigendie Verfassung, sondern Sie schädigen das Volk, welchesSie vertreten, und ob Sie von jemand, der sich mitPflichttreue dem harten Geschäfte hingibt, welches Siemir zumuten, wirklich verlangen können, seine Stellunginr preußischen Ministerium beizubehalten, das überlasseich Ihnen, sich selbst zu beantworten. (Bravo! rechts.)

Der Abg. Löwe-Calbe wendete sich vorzugsweise gegen dieAeußerungen, welche der Kanzler in den vorstehenden Reden überden Parlamentarismus gethan hatte. Graf Bismarck ließ sich dazufolgendermaßen aus:

Der Herr Vorredner scheint sich durch das, was ichgestern über die siegreiche Gewalt der Beredsamkeit gesagthabe, vorzugsweise persönlich getroffen zu fühlen. Erhätte meines Erachtens in der That nicht nötig gehabt,den ausgezeichneten Gaben, die ihm in dieser Beziehungzu teil geworden sind, dadurch zu Hilfe zu kommen, daßer zu tief in das Element, was ich als unentbehrlich füreinen guten Redner hielt, in das der Dichtung hinein-