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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
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Ueber Steuerpolitik.

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alles das konnte die preußische Finanzvermaltung keineAbhilfe haben, sie kann dem nicht Vorbeugen und ichglaube nicht, das; die ziemlich harten Vorwürfe, welchedem preußischen Herrn Finanzminister von jener Seite(links) gemacht worden sind, angesichts der von mir an-geführten Thatsachen berechtigt gefunden werden können.Tiefes thatsächlich vorhandene Defizit' verlangen Sienun, ehe Sie zu der Abhilfe etwas bewilligen wollen,noch näher nachgewiesen. Sie tadeln die Steuern imeinzelnen und werfen den Vorlagen vor, sie seieneilig gearbeitet. Wo soll denn aber die Zeit, nicht eiligzu arbeiten, für die Minister Herkommen? Seit AnfangDezember (bis dahin war ich durch Krankheit genötigt,auf Urlaub zu sein) glaube ich, daß nicht ein einzigerTag vergangen ist, wo ich mich nicht in der Mitte einerdeliberierenden Versammlung befunden habe und genötigtwar, in ihr zu bleiben, mochte es das Abgeordnetenhaus,das Herrenhaus, das Staatsministerium, der Zollbundes-rat, der Bundesrat des Norddeutschen Bundes oder diesesHohe Haus sein ich glaube, daß buchstäblich keinTag vergangen ist, an welchem ich nicht in dieser Weisein Anspruch genommen worden wäre. Daneben habeich laufende Geschäfte zu besorgen, ebenso jeder andreMinister.

Wenn der Herr Finanzminister seinerseits den ganzenWinter hindurch mit einem großen Teile seiner tüchtigstenMitarbeiter, welche als Kommissarien fungieren, genötigtist, den Verhandlungen des Landtages beizuwohnen, wenner für kollegialische Beratungen kauni Zeit und Gemüts-ruhe gewinnen kann, so lange der Landtag versammeltist wo sollen da die Arbeitskräfte zu einer langenVorbereitung und zu vollendeter Erwägung aller Seiten

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