Ueber Steuerpolitik.
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von der (uationalliberalen) Fraktion erfährt, welcher derHerr Vorredner angehört. Daß sich dieser Widersprachin die Kritik der Einzelheiten der Vorlage kleidet, dasnimmt ihm thatsächlich nichts von seiner prinzipiellen Be-deutung. Sie sind darüber einig, uns kein Geld gebenzu wollen, der eine sagt das mit der offenen Entschieden-heit, die ihm eigentümlich ist, der andre führt die un-willkommene Gestalt der Vorlagen an, der dritte denDruck, den diese Vorlagen auf den Armen üben sollen,während sie den Reichen angeblich frei lassen, und hier-bei erlaube ich mir den Herrn Abgeordneten Becker (Dort-mund), der in so beredten Worten jedes Bestreben ver-urteilte, welches dahin gerichtet ist, die verschiedenen Klas-sen der Bevölkerung gegeneinander aufzuregen, seinerseitszu fragen, was er denn bei der Kritik dieser Steuernandres gethan hat, wenn er einerseits den geringen Bei-trag der Finanzbarone, wie er sie nannte, zu etwaigenEisenbahnsteuern charakterisierte, anderseits aber hervor-hob, wie jede dieser Steuern angeblich auf einer einzel-nen Taglöhnerfamilie, auf einer Reise in der 4. Klasselastete. (Oho! links.)
Hat der Herr Abgeordnete dabei nicht gefühlt, daßer eben das that, was er so streng und gerecht nachherverdammte? (Widerspruch.)
Ich bin unter dem Eindrücke gewesen und möchtedoch bitten, daß wir uns von dieser Art der Argumen-tation alle fern halten. Daß es einige Leute gibt, diesehr reich sind, erregt in mir nur das Bedauern, daß esnicht sehr viele von der Sorte gibt, denn dann würdeauch die Einkommensteuer höhere Erträge geben und mirwären dann nicht genötigt, zur Besteuerung der Genuß-mittel zu greifen, die wir den Aermeren so gern gönnen.