Der hannoversche Provinzialfonds rc.
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Zentralisation gefallen sind, und zwischen den meinigennicht finden kann, denn es ist eine zweifellose Thatsache,daß im Schoße des Ministeriums eine Meinungsver-schiedenheit über diese Frage nicht herrscht, daß wiralle darüber einig sind, die Dezentralisation in demMaße, wie ich es gestern charakterisiert habe, zu er-strebe», und auch der Herr Minister des Innern ist darüberprinzipiell nicht andrer Meinung. Es ist möglich, daßer in Bezug auf die Modalität der Ausführung, in Be-zug auf die Bereitwilligkeit zur Uebernahme unbesoldeterEhrenämter persönlich skeptischere Ansichten hat, als siemir und dem Herrn Vorredner eigen sind, das ist eineSache der Erfahrung; sollten sich die Voraussetzungendes Herrn Ministers des Innern als begründet ergeben,so würde das vielleicht zu der Notwendigkeit führen,nicht ausschließlich auf gewählte Ehrenämter zu rekurrieren,sondern den unabhängigen provinziellen Körperschaftenrechts- und sachkundige Beamte beizugeben, wie das früherbei den landwirtschaftlichen Vertretungen sehr oft derFall gewesen ist. Das sind alles Modalitäten der Aus-führung, auf die ich jetzt nicht eingehen will. Darüber istdas Staatsministerium in sich einig, daß ein Zustandso bald als möglich aufhören müsse, in welchem überjeden Zaun, über jede Brückenbohle durch fünf In-stanzen bis nach Berlin gegangen wird, und daß schließ-lich die beiden äußersten Pole, die Bezirksgendarmenund die geheimrätlichen Kreise des Ministeriums, dieeigentlich Entscheidenden in jeder speziellen Sache sind.(Heiterkeit).
Solchem Zustande eine Remedur zu schaffen, dieseAufgabe verstehen wir unter Dezentralisation. Wie mirsie realisieren können und werden, wollen wir mit Ihnen