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Die Landtagssession 1867—68
rückstchten, denen jede Politik Rechnung tragen muß;zu diesen rechne ich obenanstehend die Vermögenslagedes früheren Königreichs Hannover. Der Herr Ab-geordnete für Minden hat vorhin einige Zweifel an dieRichtigkeit meiner Angaben in der letzten Diskussionüber einen verwandten Gegenstand laut werden lassenund dadurch die Vermutung erweckt, daß ich es mitAngaben sn tzloo vielleicht nicht so ganz genau nehme,wie man ja wohl in diesem Hause eine rhetorische Be-rechtigung dazu hat, von der, glaube ich, andre mehrGebrauch machen als ich. (Heiterkeit.)
Meine Angaben gründen sich auf eine Uebersichtdes letzten hannoverschen Staatsbudgets für 1865/1866,die zum Teil noch zu niedrig gegriffen sein werden, woaber zuletzt das Budget unvermischt mit den preußischenZiffern erscheint, die jeder in der Ausgabe des GothaerAlmanachs von 1866 Nachlesen kann. Danach beläuftsich das Vermögen der hannoverschen Negierung in da-maliger Zeit in der Gestalt des Provinzialfonds, wiewir ihn jetzt nennen, auf 19 Millionen Thaler, desKlosterfonds auf etwa 15 Millionen Thaler, das machtzusammen 34 Millionen Thaler; dazu sind vornhin vondem Herrn Abg. Miguel die Eisenbahnen mit etwa70 Millionen Thaler in Anschlag gebracht worden, eswürde das 104 Millionen Thaler ansmachen. DieEisenbahnen sind aber mehr wert, sie sind in dem, aufdie früheren Erträge gegründeten budgetmäßigen An-schlag pro 1868 mit 7 400 000 Thaler Bruttoertragausgeworfen, im vorigen Budget ist mir erinnerlich mit2 800 000 Thalern Nettoertrag; der Nettoertrag ist fort-während im Steigen geblieben. Außerdem beliefen sichdie Revenüen des Königreichs Hannover aus den For-