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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
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Die Redefreiheit der Abgeordneten.

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kann ich doch nicht ganz als ohne praktischen Nachteilbehandeln! Deshalb habe ich mich auch in: Reichstagedarauf beschränkt, mich gegen diese Seite der Sache vor-zugsweise auszusprechen, ohne auf meiner Meinung weiterzu bestehen, wie ich fand, daß sie von der Majoritätnicht geteilt wurde.

Ich kaun nicht umhin, meine Herren, Ihnen, be-vor Sie Ihre Verhandlungen schließen, den Versuch zuempfehlen, ob sich nicht ein Auskunftsmittel in der vonmir angedeuteten Richtung finden läßt. Ich schlage Ihnendas vor, als jemand, der, wenn auch, wie ich schon be-merkte, in dieser Frage nicht ganz objektiv, doch mit Ihnendas gleiche Interesse hat, unser konstitutionelles Lebenvon allen den Reibungen zu befreien, die nicht notwen-dig in der Sache liegen, sondern die durch menschlicheErregtheit von außen hinzugethan werden, dadurch, daßder eine oder der andre sich einmal vergißt und nichtdie ruhige und würdige Objektivität bewahrt, die demGesetzgeber geziemt. Sollten wir uns darüber verständi-gen können, so würde ich mich aufrichtig darüber freuen,und für eine solche Verständigung würde ich auch meinenEinfluß als Mitglied des andern Hauses gern verwertenwollen, während für die nackte Umkehr dessen, was wirfrüher bekämpft haben, ich mich persönlich wenigstensaußer stände sehe einzutreten, und ich es auch, wennauch nicht für gefährlich, doch kaum für gerecht halte,den Zustand so herzustellen, wie er hier erstrebt wordenist, wie er meines Wissens in andern Ländern, auch inEngland und ich berufe mich da auf den im Reichs-tage citierten Fall von Hansard nicht besteht und wieer meinem Gefühl, der Gleichheit des Gesetzes gegen-über, welches, muß ich glauben, in mir stärker ausge-