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4 (1886) Der Bundeskanzler Graf Bismarck : 1867 - 1870
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14 Erste ord. Session d. Nordd, Reichst. lO.Sept.26. Okt. 1867.

Krieger in das brechende Auge sehen zu können, ohnesich sagen zu müssen: diesen Krieg hätte ich mit Ehrenvermeiden können! (Lebhaftes Bravo!)

Diese Erwägung, diese landesväterliche Erwägunghat Se. Majestät den König von Preußen und seineerhabenen Verbündeten zu der Ueberzeugung geleitet, daßder Krieg zu vermeiden sei, da in der LuxemburgerFrage weder unsre Unabhängigkeit bedroht, noch einzweifelloses Recht bestritten wurde, das Recht, welcheswir aufgegeben haben, vielmehr ein an sich hinfälligeswar, für welches dreißig- und achtzigtausend Menschenauf das Leichenfeld zu schicken eine Verantwortung war,die der Herr Vorredner und seine Sinnesgenossen unterUmständen vielleicht auf sich nehmen können, die aberein legitimer Landesherr nicht so leicht übernimmt.

Und für dieses Recht der Besatzung haben wir inder Neutralisierung des Gebietes einen Ersatz für dieFestung gewonnen, die an sich nur einen geringen stra-tegischen Nutzen nach der Ueberzeugung unsrer militäri-schen Autoritäten bot, in einer europäischen Garantie,an deren Aufrechterhaltung, falls sie verfällt, ich trotzaller Deuteleien glaube; diese Garantie ist uns militärischein vollständiger Ersatz für die Aufgabe des Besatzungs-rechts.

Soviel habe ich nicht dem Herrn Vorredner, son-dern zur Aufklärung der Luxemburger Frage sagen wollen.