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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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telbar messen laßt, welches denn von den örtlichenUmständen abhängt.

§- ? 7 -

Hierher kann noch, seiner Aehnlichkeit wegender besonder' Fall gehören, da zwei von einander ent>fernt liegende Felder, Wiesen, Uecker, Forsten,u. dal. gegen einander in eine richtige geographische Lagegebracht werden sollen. Da dies keine, ans der blorsie» Vorstellung genommene Forderung ist, sondernbei Vermessung der Forsten, Domalnen, großen GNter u. s. w. in der That häufig gemacht wird, so'kann es zweckmäßig scheinen, etwas darüber mit Derzug auf die Methode der Normalen zu sagen.

Die Sache har bei dem gewöhnlichen gonioinetrirscheu Verfahren wirklich nicht geringe Schwierigkeiten,deren Wegräumung oft bedeutende Arbeit kostet. Dieszu erweisen wird überflüssig seyn, da ich vorausscbcndarf, daß die Erfahrung darüber schon hinlänglichbelehrt habe. Daher beschränke ich mich darauf, hierzu zeigen, um wie viel kürzer der Forderung Gernügc geleistet werden kann, wenn man sich bei denMessungen der einzelne» Theile der Methode derNormalen bedient hat.

Es seien demnach ^86011? und OHlKI-zwci von einander entfernt liegende Polygone, undbeide mit Anwendung der Normalen vermessen. Umnun diese beiden Figuren in gehöriger Lage auf dieZeichnung zu bringen, oder mit andern Worten, richrtig zu orientircn, ist es, wie man leicht sieht, nurnöthig, sich von der Entfernung und Lage eines berkannten Punkts in dem einen Polygon von einemeben solchen Punkte im andern zu unterrichten, umdie Aufgabe völlig lösen zu können; denn alsdannfindet sich alles übrige von selbst. Ware Oklk. Las