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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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von VW aus berechnet würde, lind NE sicht, daßcs an sich nicht die geringste Schwierigkeit habe, mitz oder 4 solchen Standlinicn um eine ganze Figurherum zu gehen, ohne mehr als eine einzige Liniezu mesien.

Indessen will ich hiermit doch kcinesweges ge-'läugnet haben, daß nicht Umstande eimretcn könnten,wodurch die unmittelbare Messung der StandlinicnV X, u. s. w. zweckmäßiger werden möchte als dieBerechnung. Es ist hier blos im allgemeinen vondem Wege die Rede, auf welchem fick die verlangetc» Resultate durch Rechnung finden lassen, ohne daßjedoch alle andre Operationen unmittelbarer Messungenausgeschlossen wären.

§. Z5-

Es ist bei der Berechnung der Polygonal-Sei-ken aus einer, oder einigen Standlinien in jederRücksicht wünschcnswerth, der letzter» so wenig zuhaben, als die Umstände irgend gestatten. DieWahl der Endpunkte solcher Linien hängt vorzüglichdavon ab, daß der möglich größte Thcil des Perimc-ters oder der Winkelreihe übersehen werde, und dieWinkel, welche die Gesichtslinien nach den Polygo-nal-Winkelpuuktcn mit der Standlinie machen, einebequeme Größe haben. Wenn nur diese Endpunkte,als die eigentlichen Bcovachtungsorte diese vorthcil-hafte Lage haben, so kann ihre Wahl dadurch nichtbeschränkt werden, daß die Linie, welche sie ver-bindet, nicht übersehen, und nicht gemessen werdenkann. Man wird doch eine andre Linie, wie AB,finden, welche die, im H. go. angeführten Eigen-schaften hat, und durch welche also, die Länge derLinie VW bestimmt werden, kan». Es scheint sogarnützlich, eine solche Kleinere Linie AD zu messen.