Wenn bisher mir von Polygonal / Winkelndie Rede war, so dürfen doch auch die Ecken nichtvernachlässigt werden, d. h. solche Neigungen derSeiten, deren Maaß noch der Figur zu >28.Man pflegt dergleichen auch wohl erhabene Win-kel zu nennen, wiewohl cs mir stheint, daß dergemeine Sprachgebrauch das Wort: Ecke dafür hiiureichend billige, daher ich mir erlaube, dies Wortzu brauchen, ohne gleichwohl den Tadel der Neue-rungssucht in einer so importanten Angelegenheit aufmir laden zu wollen.
Also, eine solche Sckc wäre bei 6, daran dieAbweichungen außen an der Figur beobachtet werdensollen. Diese äußern Abweichungen sind aber 8 6Vund <)68, und cs ist hier ganz in die Augen falzlcnd, daß sie in einander liegen, welches der, inh. »o. Nr. 6 ausgestellten Betrachtung entspricht.Wir fandcr, dort, daß allemal
8irr 8^6 — — 8in (cs 8 — (« — /?))sei, und das wird also auch hier der Fall sepn.
Das Maaß der Ecke 86V ist ^ cs 8—86»und man hat: 8 6V —28 — (V6() 8,68)
also ist O6tz— 28— 86V
— 28— /Z868 — 28 — 86tz
— 28— oc
ch 8 6>v —28— (28 —/ 3-s-28—cs)
— (cs /?) — 2 8
und 77— cs8 — («— (38 — /Z))so daß in diesem Falle — (38 — /2) ist.
Man hat daher
8ill77—8108 6V —— 8iv(cs8 — (« — (28—/2)))
und cs ist auch 77 ^7 (48— («-§-/?—28)).
Dies heißt also, daß man bei Ecken von derKumme der Abweichungen igo° abznziehen habe.