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Ueber den Gebrauch einer Normal-Linie bei geodätischen Arbeiten : ein Beitrag zur Goniometrie
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Wenn die Normalen an zwei Polygonalpunktengelegt, und die Abweichungen beobachtet sind, welchevon de» Gränzlinien nach einem dritten (etwa »»zurgänglichcn) Winkclpnnktc gebildet werden, so ist auchdieser dritte Winkel gemessen. Denn die Summeder Abweichungen an demselben ist das Komplementjener ersten, bekannten Abweichungen ju 4 rechtenWinkeln.

Auch ist jeder Winkel einer Figur das Komplexment der Abweichungen an diesem Winkclpnnkte zu4 rechten Winkeln.

Wenn die Normale mit einer Gränzlinic paral-lel ist, oder dieselbe deckt, so ist die Abweichungdieser Grenzlinie entweder o, oder 28, jenachdem man sich die Figur an der Normallinie so,oder so gedreht denkt, oder je nachdem die Richtungbeschaffen ist, in welcher man die Abweichungen aneiner Figur mißt.

Nach diesen vorläufigen Erinnerungen, die ansich leicht verständlich sind, und zu deren etwaigerErläuterung man irgend eine Figur wählen oder selbstentwerfen kann, gehe ich zur Anwendung derselbenüber.

§. r3.

Die drei Granzpunktc ^,8,6 ki'Z. irgendeiner Figur sollen in Grund gelegt werden; mankann aber nicht von einem Punkte zum andern, auchnach 8 ganz und gar nicht kommen, sondern »nrHinsehen. Die Richtung der Normallinie ist aber fürdie ganze Figur anderweitig gegeben.

Man lege an ^ die Normale ^ in der ge-gebnen Richtung, und beobachte die Abweichung

8 Eben so lege man die Normale N 6an 6, und beobachte N68 Alsdann sind dieAbweichungen der Gränzen LA, 86, vy» der Nor-