sränt>lich zu seyn, und ich werde daher jetzt dazuübergehen können, einige goniometrische Folgerungenund deren Gebrauch in der ausübenden Meßkunst dar.'zustellen.
Wenn an einem Mittelpunkte eine Normalliniegezogen wird, so entstehen daraus nothwendig vierWinkel, welche zwischen dieser Normallinie und denScbenkel» des Winkels liegen. Der ursprünglichenAbleitung der Normalen (von den Meridianen) zu.'folge, und um die eben angedeutcteu Winkel durchdie Benennung selbst zu bestimmen, mag cs mir er.'laubt seyn, diese Winkel: Abweichungen (Azi.'miith) zu neunen, und sie dadurch hier von andernTriangulär.' oder Polygonal-Winkeln zu unterscheiden.Von den vier Abweichungen aber, welche die Schen-kel eines Winkels oder die Seiten einer Figur mitder Normale bilden, werden im Folgenden, wie bis-her, nur diejenigen beiden in Betrachtung gezogen,welche außen an dem Winkel, oder außen ander Figur liegen.
Wenn an zwei auf einander folgenden Winkelpunk-ten eine Normale gezogen, und die Abweichung, wel-che die zwischen beiden Winkelpnnkten gezogne Gränzemit der Normale an einem Punkte macht, beobach-tet ist, so muß die Abweichung eben derselben Gränzemit der Normale am andern Punkte, ebenfalls be-kannt seyn; denn die Normalen sind mit einanderparallel, und die Summe zweier solche Abweichun-gen ist demnach — 2K. Daher auch umgekehrt;wenn die Abweichung einer Gränzlinie von der Nor-male an einem Polygonal-Punkte bekannt ist, so istauch die Normale an dem nächstfolgenden Winkel-punkte gegeben, denn die Gränzlinie hat an diesemzweiten Endpunkte eine Abweichung von der Nor-male, welche das Komplement der Abweichung amersten Punkte zu 2 ti, macbt.